Drei auf der Scheune

Einige Vogelfreunde und Vogelfreundinnen haben mich schon gefragt, wie es denn meinen Lieblingen unter den Weißstörchen Tristan und Isolde geht – speziell ihrem Nachwuchs von 2018. Und natürlich habe ich ihren Horst im Süden von Berlin den Sommer über einige Male besucht. Vorweg: Alles in Ordnung trotz der Trockenheit und Hitze! Aber ein storchentypisches Drama… Mehr dazu Drei auf der Scheune

Mit schwarzer Mähne

Brutkolonien von Seeschwalben und Möwen haben etwas Berauschendes. Denn sie brüten immer nah beieinander und sind wirklich nicht still. Schon von weitem ist ein ewiges Geschrei, ein ziemlich hochfrequentes Gekreische, zu hören. Und die meisten von ihnen sind Ende Juni ständig zwischen Brutplatz und dem Meer unterwegs. Speziell die Brand-Seeschwalben mit ihrer schwarzen Mähne sind… Mehr dazu Mit schwarzer Mähne

Putziger Dachbesuch

Manchmal freut man sich über Kleinigkeiten, zum Beispiel über einen jungen Eichelhäher, der morgens auf der Brüstung des Schornsteins Platz genommen hat, munter und etwas überrascht in die Runde schaut. Das ist unterhaltsamer Dachbesuch. Mein Tag fängt gut an. Auf dieser Brüstung sitzen häufig Elstern und Nebelkrähen, auch Stare und einen Buntspecht hatte ich hier… Mehr dazu Putziger Dachbesuch

Die jungen Bettler

Der Juni ist die Zeit der Jungvögel, die das Nest verlassen haben, aber noch nicht auf eigenen Beinen stehen. Genauer gesagt, das tun sie schon und flugfähig sind sie auch, aber die Nahrungsbeschaffung ist bei den ursprünglichen Nesthockern zunächst noch Sache der Eltern. Die liefern aber oft nicht mehr zuverlässig, was die Unabhängigkeit der Jungvögel… Mehr dazu Die jungen Bettler

Die kleine Waldohreule

Es ist schon eine Weile her, dass ich auf einer Vogelgucker-Reise in Weißrussland eine Waldohreule beobachten konnte, die das Nest mit ihren Jungen hütete. Die Kleinen waren da bereits so alt, dass sie ausfliegen konnten – das bedeutet, sie flattern früher oder später vom Nest aus herunter, landen auf dem Boden beziehungsweise auf einem benachbarten… Mehr dazu Die kleine Waldohreule

Federohren am Pripjat

Endlich will ich von meiner ersten Begegnung mit einer Waldohreule berichten. Es war dies ein ganz unerwartetes Ereignis am Rand der weißrussischen Stadt Turau, wo der mäandrierende Pripjat und seine Feuchtgebiete schon seit einigen Jahren unter Naturschutz stehen. Ich besuchte mit anderen Ornithologen aus Deutschland eine kleine Beringungsstation, und erfuhr dort, dass sich keine 50… Mehr dazu Federohren am Pripjat

Storchen-Stretching

Vögel und andere Tiere zu beobachten hat für mich etwas äußerst Entspannendes. Runter kommen, Ohren und Augen herumstromern lassen, dann orientieren, abwarten. Und natürlich sind Weißstorch, Schafstelze und Co. immer für eine Überraschung gut. Etwa eine Woche, bevor die Jungstörche damit anfingen, beim Flügelschlagen vom Nest etwas abzuheben, konnte ich auf dem Horst von „Tristan… Mehr dazu Storchen-Stretching

Leerer Magen

Ich bin in den letzten Wochen oft zu „Tristan und Isolde“ gefahren, so habe ich das Storchenpaar in einem Dorf südlich von Berlin aus einer Laune heraus genannt. Denn das Treiben hoch oben auf dem Schornstein über dem Dachfirst einer Scheune zu beobachten, ist unglaublich entspannend und manchmal durchaus spannend. Faszinierend ist neben vielem anderen… Mehr dazu Leerer Magen