Boten des Wandels

Dies ist ein Buch über das extreme Leben der Weißstörche und die extremen Erlebnisse ihrer menschlichen Beobachter, das viele fesseln wird. Da bin ich mir sicher. Denn Holger Schulz (*1954) hat ein sehr persönliches Roadmovie getextet und mit eigenen Fotos illustriert. Er hält sich nicht mit trockenen Zahlen über den Bestand und die Zugrouten des… Mehr dazu Boten des Wandels

Die äußere Hausschwalbe

Ende April bis Mitte Mai kommen die Mehlschwalben aus ihren Winterquartieren im südlichen Afrika oder Indien zurück, um bei uns zu brüten und wenn möglich zwei- bis dreimal Junge großzuziehen. Alles beginnt mit der Paarung und dem Nestbau. Dafür brauchen sie einen passenden Nistort und spezielles Nistmaterial, das sie Klümpchen für Klümpchen an eine steile… Mehr dazu Die äußere Hausschwalbe

Zwischenstopp kurz vor Berlin

Der Kiebitz verdankt seinen deutschen Namen dem etwas schrillen Ruf „kju-wit“. Die Franzosen gaben ihm den Beinamen „huppé“, was – wie beim Wiedehopf „Huppe fasciée“ – auf die fesche Haube (huppe) anspielt. Manchmal wirkt sie wie ein Krönchen. Die Briten hingegen tauften den schwarz-weißen, oft zauberhaft schillernden Vogel „Lapwing“. Und tatsächlich wirken seine Flügel (wings),… Mehr dazu Zwischenstopp kurz vor Berlin

Die Nonnen kommen

Die Nonnengänse, die man heute meist als Weißwangengänse bezeichnet, kommen im Winter zu tausenden aus dem hohen Norden ins Wattenmeer der Nordsee. Die hübschen Wintergäste, deren Gesicht an eine Nonne mit schwarz-weißer Haube erinnert, sind nicht immer willkommen. Aber wenn die Agrarindustrie ihren Lebensraum immer mehr einschränkt, ist mit Problem zu rechnen.… Mehr dazu Die Nonnen kommen

In höchster Not

Es ist nur 20 Jahre her, da war die Feldlerche schon einmal „Vogel des Jahres“. Dass sie nach 1998 nun als Jahresvogel 2019 erneut viel Aufmerksamkeit bekommt, verdankt sie nicht ihrem jubilierenden Gesang hoch oben am Himmel, sondern einer traurigen Tatsache: Ihr Bestand ist extrem gefährdet. Und das liegt keinesfalls daran, dass die Feldlerche sich… Mehr dazu In höchster Not

Vogelbeobachtung: Birding im Trend

Vögel zu beobachten, finde ich wunderbar. Manchmal hat es etwas Meditatives, manchmal bin ich voller Aufregung oder einfach glücklich, etwa wenn der Star sein regennasses Gefieder schüttelt und die Tropfen fliegen oder wenn der Habicht mit Beute herbeifliegt. Ein paar Dinge gilt es bei der Vogelbeobachtung zu beherzigen. Dazu komme ich am Schluss… Mehr dazu Vogelbeobachtung: Birding im Trend

Mit rötlichem Schimmer

Gestatten, mein Name ist „Bluthänfling“ – oder auch schlicht „Hänfling“. Mir schmecken Hanf – daher der Name – und viele andere Sämereien und Wildkräuter. Ich bin ein männliches Exemplar und gehöre zur Gruppe der Finkenvögel. Zu meinen nahen Verwandten zählen der Buchfink und der Distelfink, den die meisten unter dem Namen Stieglitz kennen. Die rötliche… Mehr dazu Mit rötlichem Schimmer

Mit flotten Säbelschwüngen

Kürzlich war ich an der Wesermündung und traf dort auf eine Gruppe von Säbelschnäblern. Über diese wunderschöne Watvogelart habe ich schon einmal berichtet, damals sah ich einen dieser schwarz-weißenVögel mit extrem langen Beinen auf der Hallig Hooge. Der Säbelschnäbler watete durch einen Siel, war aber offenbar nicht hungrig. Aber nun, im Naturschutzbereich von Cappel-Neufeld, konnte… Mehr dazu Mit flotten Säbelschwüngen

Langbeinige Rückkehrer

Meinen Osterausflug hatte ich bereits für Karfreitag geplant, denn es sollte sonnig werden. Ich wollte unbedingt nach „meinen“ Störchen schauen. Sind sie schon zurück? Ist der Horst besetzt, obwohl gegenüber gebaut wird? Also auf nach Brandenburg in den Nuthe-Nieplitz Naturpark. Zunächst die Ernüchterung: Noch ist der Himmel mehr grau als blau, die Natur erwartungsgemäß etwas… Mehr dazu Langbeinige Rückkehrer