Veritable Weltbürger

Steinwälzer sind kleine, aber doch kräftig gebaute Vögel, die sich eigentlich nur an der „Waterkant“ – also der Meeresküste – aufhalten. Im Binnenland sind sie normalerweise nicht zu finden. Kräftig gebaut muss der Körper sein, denn der Vogel stochert nicht nur im Boden, sondern wendet mit dem Schnabel Steine um, die angeblich sogar sein eigenes… Mehr dazu Veritable Weltbürger

Der unverkennbare Upupa

Bei diesem Vogel beginne ich ausnahmsweise mit seinem wunderbar lautmalenden wissenschaftlichen Namen: Upupa. So ähnlich klingt sein Gesang, der mehr ein Rufen ist: „up up up“, Pause, „up up up“. Im Englischen heißt er passenderweise „Hoopoe“, und die Franzosen nennen ihn „Huppe“. Der deutsche Name „Wiedehopf“ soll einerseits dem Wort Waldhüpfer entsprechen, aber mein hochgeschätztes… Mehr dazu Der unverkennbare Upupa

Gut getarnte Klettervögelchen

Diese beiden Vogelarten, den Waldbaumläufer und den Gartenbaumläufer, möchte ich schon lange einmal ausführlicher vorstellen. Denn hat man sie erst einmal entdeckt, sind sie bezaubernd. Aber die kleinen Baumbewohner zu enttarnen, das ist nicht so leicht. Sie länger im Auge zu behalten oder gar zu fotografieren, wenn sie am Stamm hochspurten, ist eine echte Herausforderung.… Mehr dazu Gut getarnte Klettervögelchen

Schillernde Nektarschlecker

Nicht bei uns in Mitteleuropa, sondern in der südlichen Hemisphäre zwischen Westafrika und Australien leben diese quirligen, hinreißend hübschen Vögel: die Nektarvögel. Ich stieß in Namibia auf den Bindennektarvogel und war überrascht, dass die weiblichen Vögel ganz anders aussehen als ihre grün schillernden männlichen Artgenossen. Namensgebend ist deren weinrotes Brustband, das auf dem folgenden Foto… Mehr dazu Schillernde Nektarschlecker

Zierlicher Schilfsänger

Auf der Suche nach einem Braunkehlchen war ich kürzlich wieder einmal im Nuthe-Nieplitz-Naturpark unterwegs, wo übrigens das Storchenpaar „Tristan und Isolde“ dieses Jahr zwar durchaus liebevoll, aber ohne Nachwuchs den Sommer verbringt.¹ Mein Weg zum Braunkehlchenrevier führte an einem breiten Graben mit Schilfbestand entlang, und plötzlich hörte ich das typische Schmatzen und Schnarren eines Rohrsängers.… Mehr dazu Zierlicher Schilfsänger

Die äußere Hausschwalbe

Ende April bis Mitte Mai kommen die Mehlschwalben aus ihren Winterquartieren im südlichen Afrika oder Indien zurück, um bei uns zu brüten und wenn möglich zwei- bis dreimal Junge großzuziehen. Alles beginnt mit der Paarung und dem Nestbau. Dafür brauchen sie einen passenden Nistort und spezielles Nistmaterial, das sie Klümpchen für Klümpchen an eine steile… Mehr dazu Die äußere Hausschwalbe

Der Rohrspatz

Die Rohrammer hat je nach Region verschiedene volkstümliche Namen. „Rohrspatz“ beispielsweise trifft es gut, aber mir gefällt auch „Schilfsperling“, „Riedmeise“ oder „Schilfschwätzer“. Ich traf diese Ammernart natürlich an einem Schilfgürtel, also im Rohr: Dort saßen ein von Zeit zu Zeit singendes Männchen und seine Partnerin, die nur einmal kurz aufflatterte und sonst tiefer im Schilfrohr… Mehr dazu Der Rohrspatz

Am liebsten warm

In diesem Blogbeitrag nehme ich euch mit an die armenisch-iranische Grenze, nach Meghri. Die Stadt am Grenzfluss Arax ist ein ganz wunderbar gelegener Ort – vor allem Anfang Mai, wenn dort die Kirschen und die Maulbeeren reif sind. Das wissen offenbar auch die attraktiv gefärbten Rosenstare zu schätzen. Ich hatte das Glück einen dieser hellrosa… Mehr dazu Am liebsten warm