Bunter Racker

Das sind doch mal Farben! Diese Hinduracke, die an der Küste des Oman eine Palme anflog, war für mich ein echtes Geschenk. Denn ich hatte die schillernden Vögel vorher in mehreren Oasen gesehen: ihr leuchtendes Blautürkis im Schatten der Dattelpalmen. Aber meiner Linse waren sie immer entwischt. Das Hauptverbreitungsgebiet der Hinduracken ist Indien, aber am… Mehr dazu Bunter Racker

Geschmätz in der Sahara

Kürzlich habe ich im schönen Blog von Waltraud Hofbauer gestöbert und ausgiebig in ihrem Marokko-Bericht gelesen. Offenbar war sie vom Saharasteinschmätzer ebenso fasziniert wie ich auf meinen Marokkoreisen jenseits des Hohen Atlas. Und dann habe ich meine Fotos von 2013 und 2015 hochgeladen – und meine Erinnerungen. In unserem Zeltcamp mitten im Grand Erg Chigaga… Mehr dazu Geschmätz in der Sahara

Gesang mit Fanfare

In unserem Garten lässt sich auch dieses Jahr wieder eine Mönchsgrasmücke hören. Sie hat einen faszinierenden, variantenreichen Gesang, aber gut zu sehen ist sie selten. Heute hatte ich beim Besuch „meiner“ Habichte Glück: Eine Mönchsgrasmücke – gut zu erkennen an der schwarzen Kappe – saß nicht allzu weit entfernt und jubilierte mit voller Kraft. Ich… Mehr dazu Gesang mit Fanfare

Klein und flink

Dieser Seeregenpfeifer war im Februar an der Küste des Omans auf Nahrungssuche. Er hat vermutlich schon einige hundert Kilometer hinter sich und wohl viele hundert Kilometer noch vor sich. Denn die kleinen Regenpfeifer fliegen enorme Strecken, um den Winter in wärmeren Regionen zu verbringen. Fast alle Seeregenpfeifer überwintern in Afrika. Im Frühjahr ziehen sie dann… Mehr dazu Klein und flink

Mit roter Kehle

Heute war ich auf der Suche nach den Wintervögeln am Grunewaldsee im Berliner Südwesten. Und dort traf ich unter anderem auf dieses Rotkehlchen. Die Sonne senkte sich bereits. Die Geschichte ist schnell erzählt: Es saß auf einem Zweig. Interessierte sich für das Futter im unkonventionell gesicherten Vogelhaus. Dort war viel los, zu viel. Also suchte… Mehr dazu Mit roter Kehle

Wie ein Hummelschwarm

Auf den ersten Blick sieht das hier nach schwarz-gelb gemusterten Hummeln oder Bienen aus. Ein Schwarm, der das Weite sucht. Warum auch immer. Aber es war ganz anders: Das hier ist ein Schwarm von weit über hundert Stieglitzen – ein Ausschnitt davon. Sie flogen plötzlich aus den Schwarzerlen heraus, die an einem Zufluss der Nuthe… Mehr dazu Wie ein Hummelschwarm

Kleiner Insektenkundschafter

Stadtmenschen kennen sie vor allem vom Futterhaus: die Meisen. Die größte und häufigste von ihnen ist bei uns die Kohlmeise, die sich von der Blaumeise (blaue Flügel, gelber Bauch) und der Schwanzmeise (extrem langer Schwanz, weißer Bauch) gut unterscheiden lässt. Der Kopf einer Kohlmeise ist schwarz, die Unterseite – also ihr Bauch – gelb und… Mehr dazu Kleiner Insektenkundschafter

Mit ausgefahrenen Beinchen

Das ist eigentlich eine simple Strategie: Wenn im Hochsommer das Thermometer nachts kaum unter 30°Celsius sinkt, dann bleiben die Füße nicht unter der leichten Bettdecke verborgen, sondern werden rausgestreckt. Genau diese Strategie dokumentierte Christian Neumann bei den Mauerseglern, die in Berlin von Anfang Mai bis Ende Juli brüten und vom frühen Morgen bis zur Dämmerung… Mehr dazu Mit ausgefahrenen Beinchen

Gefährdeter Zaungast

Der kleine Wiesenpieper mit seinem etwas matten, weiß-braun gesprenkelten Federkleid wirkt auf den ersten Blick wenig aufregend – welch ein Kontrast zu einem langbeinigen, rotgeschnäbelten Weißstorch oder dem farbenfrohen Stieglitz. Aber man muss diesen Pieper, der vor allem dem Baumpieper sehr ähnlich ist, in Ruhe und genau betrachten, um seine elegante Schönheit zu erfassen. Treffend… Mehr dazu Gefährdeter Zaungast