Drosseltage im März

Mitte März stieß ich gleich zweimal auf Drosselarten, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte: Singdrossel und Rotdrossel. Ein Trupp Rotdrosseln überraschte mich in Brandenburg und eine Singdrossel mitten in Berlin. Beide Arten kommen um diese Zeit aus dem „Winterurlaub“ in Mittelmeerländern zurück. Sie sind Zugvögel, doch sie haben unterschiedliche Ziele. Auf den ersten Blick… Mehr dazu Drosseltage im März

Winterfreuden der Kernbeißer

Kernbeißer sind dafür bekannt, dass sie gerne baden – zum Beispiel in einer Pfütze. Welch ein Schauspiel! Dieses kurze Video (stark gezoomt) musste an den Anfang des Blogposts über den grau–braunen Finkenvogel mit weißem Flügelfeld. Dass ich ihn auf einem Friedhof in Berlin Steglitz entdeckte, war übrigens Zufall. Genaugenommen war ich auf der Suche nach… Mehr dazu Winterfreuden der Kernbeißer

Der unverkennbare Upupa

Bei diesem Vogel beginne ich ausnahmsweise mit seinem wunderbar lautmalenden wissenschaftlichen Namen: Upupa. So ähnlich klingt sein Gesang, der mehr ein Rufen ist: „up up up“, Pause, „up up up“. Im Englischen heißt er passenderweise „Hoopoe“, und die Franzosen nennen ihn „Huppe“. Der deutsche Name „Wiedehopf“ soll einerseits dem Wort Waldhüpfer entsprechen, aber mein hochgeschätztes… Mehr dazu Der unverkennbare Upupa

Zierlicher Schilfsänger

Auf der Suche nach einem Braunkehlchen war ich kürzlich wieder einmal im Nuthe-Nieplitz-Naturpark unterwegs, wo übrigens das Storchenpaar „Tristan und Isolde“ dieses Jahr zwar durchaus liebevoll, aber ohne Nachwuchs den Sommer verbringt.¹ Mein Weg zum Braunkehlchenrevier führte an einem breiten Graben mit Schilfbestand entlang, und plötzlich hörte ich das typische Schmatzen und Schnarren eines Rohrsängers.… Mehr dazu Zierlicher Schilfsänger

In höchster Not

Es ist nur 20 Jahre her, da war die Feldlerche schon einmal Jahresvogel. Dass sie nach 1998 nun als „Vogel des Jahres“ von 2019 erneut viel Aufmerksamkeit bekommt, verdankt sie nicht ihrem jubilierenden Gesang hoch oben am Himmel, sondern einer traurigen Tatsache: Ihr Bestand ist extrem gefährdet. Und das liegt keinesfalls daran, dass die Feldlerche… Mehr dazu In höchster Not

Die Spechtmeisen

Wer derzeit durch den Berliner Grunewald streift, der hört links und rechts in den Bäumen diesen metallisch klingenden Ruf „tuit-tuit-tuit“. Manchmal lassen dieselben Vögel ein meisenähnliches „tsit“ hören oder ihren mal trillernden, mal pfeifenden Gesang. Das klingt dann wie „trürr“ oder „wihe-wihe-wihe …“. Aber was sind das für Vögel? Es sind Vertreter der Spechtmeisen, die… Mehr dazu Die Spechtmeisen

Und wo bleibt ER?

Schon im Januar beginnen Habichte mit der Balz. Allerdings muss man etwas Glück haben und etwas Ausdauer mitbringen, um sie dabei zu erwischen. In diesem Fall hatte ich erwartet, das Paar vom Vorjahr anzutreffen, das drei Junge großgezogen hatte. Aber es kam ganz anders. … Mehr dazu Und wo bleibt ER?

Durchnässter Besuch

Eigentlich naht der Frühling, wenn ich den geschwätzigen Staren bei ihren akustischen Zaubereien zuhören kann. In der Balz- und Brutzeit sind sie stimmlich höchst aktiv, und ganz herrlich schillert dann ihr purpurfarben-violett-schwarzes Gefieder. Das sieht man zum Beispiel auf meinem Saisonfoto aus dem April 2017. Aber nun ist Herbst! Diese beiden Stare, die kürzlich nach… Mehr dazu Durchnässter Besuch