Im Winter durchhalten

Vor wenigen Tagen suchte ich nach dem Habichtpaar, das ich letztes Jahr immer wieder bei der Balz und beim Brüten beobachtet habe … bis zum Abflug der drei Ästlinge. Als ich jetzt nach dem Paar Ausschau hielt, gab es eine unerfreuliche Überraschung. – Und so kam mir an diesem trüben Wintertag ein wachsames Amselweibchen gerade recht.… Mehr dazu Im Winter durchhalten

Der fotogene Jäger

Dieser Berliner Turmfalke aus dem Jahr 2017 zeigt, was an Falken besonders faszinierend ist: ihre dunklen Augen. Der junge Greif erlaubte mir, ihm dabei zuzuschauen, wie er blitzschnell aus der Luft herabstößt, die Beute schlägt und dann zerlegt. – Ein besonderes Erlebnis, durch das ich auch lernte, dass und warum die Füße – die sogenannten Fänge der Greifvögel – sehr unterschiedlich geformt sind. … Mehr dazu Der fotogene Jäger

Zwei Schnepfen, drei Fundorte

Schnepfen gehören zu den Watvögeln, die am Strand, im Watt, auf feuchten Wiesen oder an einer Felsküste unterwegs sind. Die meisten sind langbeinig. Viele Arten ähneln einander. Es gibt aber ein paar besonders auffällige Vertreter, etwa den Säbelschnäbler oder den Austernfischer mit leuchtend rotem Schnabel und ebensolchen Beinen. Der größte Watvogel ist der Große Brachvogel.… Mehr dazu Zwei Schnepfen, drei Fundorte

Die Glanzvolle

Ich möchte euch heute die Glanzkrähe vorstellen (Corvus splendens), die ihren Namen wirklich zu Recht trägt. Das lateinische Verb splendere bedeutet glänzen, und diese Vogelart glänzt in der Tat ganz besonders. Auch das Gefieder anderer Corviden, wie man die Familie der Krähen und anderer Rabenvögel nennt, glänzt auffällig – etwa das Federkleid der Elster oder der pechschwarzen Saatkrähen… Mehr dazu Die Glanzvolle

Welch ein Tag!

Letzten Winter war ich total überrascht, einen Sperber in unserem Garten zu entdecken. Da wusste ich noch nicht, dass es speziell diese Greife im Winter in die Städte und die Nähe der Menschen zieht. Hier lohnt es sich, nahe einem Futterhäuschen zu lauern, um sich zum Beispiel einen Sperling oder eine Amsel zu schnappen.… Mehr dazu Welch ein Tag!

Miese Zeiten für die Eisente

Von der farbenprächtigen Eisente habe ich das erste Mal auf der Jahrestagung der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft 2016 gehört. Dort sprach eine Biologin aus Greifswald über die existenzielle Bedrohung dieser Meeresente. Gesehen habe ich die gut tauchende Eisente noch nie, was kein Wunder ist. Denn der hübsche Vogel verbringt zwar das  Winterhalbjahr in den flachen Gewässern… Mehr dazu Miese Zeiten für die Eisente

Die Ausputzer

Man muss diese Geier, die noch heute als „Schmutzgeier“ beschimpft werden, in ihrem Lebensraum betrachten oder ihnen beim Sprengen von Vogeleiern zuschauen, um zu erfassen, was es für tolle Vögel sind. In Europa bekommt man sie am ehesten in Spanien, im Süden von Frankreich und Italien oder in Griechenland zu Gesicht. Stark verbreitet sind sie… Mehr dazu Die Ausputzer

Nimmersatte Ammer

Die Grauammer ist ein kleiner, aber stattlicher Vogel. Ihre Färbung ist unauffällig und wer sich ornithologisch nicht auskennt, denkt bei den grau-braunen Tönen des Gefieders leicht an einen Spatz. Wer sich hingegen auskennt, sagt eher: Die Gefiederfärbung ähnelt einer Feldlerche. Allerdings ist die Grauammer voluminöser, ungefähr Staren-groß. Und ihr kräftiger Schnabel ist wirklich beeindruckend. Sie… Mehr dazu Nimmersatte Ammer

Leerer Magen

Ich bin in den letzten Wochen oft zu „Tristan und Isolde“ gefahren, so habe ich das Storchenpaar in einem Dorf südlich von Berlin aus einer Laune heraus genannt. Denn das Treiben hoch oben auf dem Schornstein über dem Dachfirst einer Scheune zu beobachten, ist unglaublich entspannend und manchmal durchaus spannend. Faszinierend ist neben vielem anderen… Mehr dazu Leerer Magen