Der unverkennbare Upupa

Bei diesem Vogel beginne ich ausnahmsweise mit seinem wunderbar lautmalenden wissenschaftlichen Namen: Upupa. So ähnlich klingt sein Gesang, der mehr ein Rufen ist: „up up up“, Pause, „up up up“. Im Englischen heißt er passenderweise „Hoopoe“, und die Franzosen nennen ihn „Huppe“. Der deutsche Name „Wiedehopf“ soll einerseits dem Wort Waldhüpfer entsprechen, aber mein hochgeschätztes… Mehr dazu Der unverkennbare Upupa

Schillernde Nektarschlecker

Nicht bei uns in Mitteleuropa, sondern in der südlichen Hemisphäre zwischen Westafrika und Australien leben diese quirligen, hinreißend hübschen Vögel: die Nektarvögel. Ich stieß in Namibia auf den Bindennektarvogel und war überrascht, dass die weiblichen Vögel ganz anders aussehen als ihre grün schillernden männlichen Artgenossen. Namensgebend ist deren weinrotes Brustband, das auf dem folgenden Foto… Mehr dazu Schillernde Nektarschlecker

Schule des Lebens

Dies ist die Fortsetzung der Geschichte von vier Habichtkindern, die 2019 im Südwesten Berlins aus dem Ei geschlüpft sind. Ende Mai sah ich die Ästlinge unter und über dem Horst herumkraxeln, auch schon von Ast zu Ast flattern, und in der zweiten Juniwoche waren sie bereits zu wagemutigen Fliegern geworden. Es ist fraglos so, dass… Mehr dazu Schule des Lebens

Hier wird gestochert

Als ich jetzt nochmals in dem Buch „Ornis. Das Leben der Vögel“ von Josef H. Reichholf schmökerte, fiel mir schlagartig jene Szene ein, die ich kürzlich beobachtet hatte: Mehrere Große Brachvögel waren frühmorgens auf einer noch feuchten Viehweide beim „Frühstücken“. Und wie sie das machten, das entsprach ziemlich genau der Beschreibung des erfahrenen Ornithologen; er… Mehr dazu Hier wird gestochert

Am liebsten warm

In diesem Blogbeitrag nehme ich euch mit an die armenisch-iranische Grenze, nach Meghri. Die Stadt am Grenzfluss Arax ist ein ganz wunderbar gelegener Ort – vor allem Anfang Mai, wenn dort die Kirschen und die Maulbeeren reif sind. Das wissen offenbar auch die attraktiv gefärbten Rosenstare zu schätzen. Ich hatte das Glück einen dieser hellrosa… Mehr dazu Am liebsten warm

Gefiederte Wattwater

Sie gehören mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, dem knallroten Schnabel, lachsroten Beinen und den leuchtend roten Augen zu den besonders auffälligen Watvögeln: die Austernfischer. Und damit man sie wirklich nicht übersieht, machen sie oft noch mit einem markanten, durchdringenden Gesang auf sich aufmerksam. Typisch ist ihr fast schrilles „Tülie, tülie, …“, und zwischendurch ertönen auch immer… Mehr dazu Gefiederte Wattwater

Salzige Attraktion

Der Rotstirngirlitz ist hierzulande keine heimische Vogelart. Ich sah ihn in Armenien auf einer Tour mit anderen Ornis am Kloster Noravankh, das in einer wunderbaren Felsschlucht auf 1.600 m Höhe liegt. Dort drängelten sich ein paar dieser äußerst hübschen, rotstirnigen Girlitze und ein formidabler Ortolan auf einem mineralhaltigem Stein. Es ging ihnen um Salz.… Mehr dazu Salzige Attraktion