Von Disteln und dem Distelfink

Der Distelfink ist heute besser bekannt unter dem Namen Stieglitz. Es handelt sich hier aber in der Tat um dieselbe Vogelart, mit wissenschafltichem Namen Carduelis carduelis. Früher waren auch deutsche Bezeichnungen wie Distel-Zeisig, Distler oder Distelvogel üblich. Und während der Name Stieglitz auf seinen Lockruf „stigelitt” anspielt, bezieht sich der Name Distelfink auf seine Leibspeise:… Mehr dazu Von Disteln und dem Distelfink

Die Ballerina

Als „Ballerina“ wird die Bachstelze im Italienischen bezeichnet. Welch schöne Idee! Denn mit ihren schlanken Beinen und dem langen Schwanz, mit ihrem flinken und doch grazilen Schreiten erinnert die Bachstelze durchaus an eine Tänzerin – beispielsweise wenn sie an sandigen Ufern auf Nahrungssuche ist.¹ Nicht nur an der Gestalt und der kontrastreichen, schwarz-weißen Gefiederzeichnung lassen… Mehr dazu Die Ballerina

Leibspeise: Frosch und Kröte

Wenn ich die Stadt verlasse und Vögel beobachten möchte, habe ich nicht nur die Gefiederten im Auge, sondern mir fallen auch die Leisetreter – wie ich sie gerne nenne – auf: schillernde Insekten, Säugetiere auf Hufen oder Pfoten und Kriechtiere wie zum Beispiel Schlangen. Dieses Jahr begegneten mir beim Vogelgucken gleich drei Arten von Kriechtieren… Mehr dazu Leibspeise: Frosch und Kröte

Zwischen Meer, Moor und Heide

Der Goldregenpfeifer ist ein Hingucker. Sein Gefieder, das teils golden schimmert, und sein auffälliger Balzgesang machen ihn zu einer außergewöhnlichen Vogelart. Leider ist er auch einer der Vögel, deren Lebensraum in Europa akut bedroht ist. Das liegt an der radikalen Entwässerung von Mooren im letzten Jahrhundert, aber auch an der Art und Weise, wie ehemalige… Mehr dazu Zwischen Meer, Moor und Heide

Alpendohle: am Tisch zu Gast

Die Alpendohle ist ein faszinierender Vogel. Klug und äußerst lernfähig wie andere Rabenvögel auch, aber zusätzlich lebt sie in einem extremen Lebensraum. Im Hochgebirge, wo die Winter eiskalt sind und oft eine Schneeschicht die Nahrungsflächen der Vögel überdeckt. Das treibt Alpendohlen schon seit langem tagsüber in die Täler, und so haben sie sich immer mehr… Mehr dazu Alpendohle: am Tisch zu Gast

Zum Brüten ins Wattenmeer

Nah dabei zu sein, wenn sich junge Fluss-Seeschwalben – auf schwankenden Bojen balancierend – von ihren Eltern füttern lassen, ist einfach umwerfend. Ich hatte kürzlich diese unerwartete Gelegenheit am Südstrand von Wilhelmshaven und möchte davon berichten. Es ist zugleich ein Blogpost, der sieben Jahre „Flügelschlag und Leisetreter” markiert. Mitte September 2016 ging es nach etwas… Mehr dazu Zum Brüten ins Wattenmeer

Muschelgourmet am Jadebusen

Der schwarz-weiße Austernfischer hat mit seinem langen, orange-roten Schnabel, den tiefroten Augen und seinen leuchtend roten Beinen nicht nur ein attraktives Äußeres, auch sein Verhalten ist sehenswert. Es sich lohnt also, dem etwa Kiebitz-großen Watvogel zuzuschauen, wenn er im Watt der Nordsee nach Leckerbissen sucht, Muscheln oder Wattwürmer verzehrt. Kürzlich überraschte mich ein einzelner Vertreter… Mehr dazu Muschelgourmet am Jadebusen