In der Deckung singen

Wenn eine Nachtigall singt, ist es ein Kinderspiel sie zu hören und zu identifizieren. Denn der kleine 25-Gramm-Vogel hat ein Stimmchen, das es in sich hat. Und sein Gesang ist von anderen Vogelarten gut zu unterscheiden. Den aufmerksamen Sänger zu sehen, ist jedoch ein anderes Ding. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Nachtigallen… Mehr dazu In der Deckung singen

Drosseltage im März

Mitte März stieß ich gleich zweimal auf Drosselarten, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte: Singdrossel und Rotdrossel. Ein Trupp Rotdrosseln überraschte mich in Brandenburg und eine Singdrossel mitten in Berlin. Beide Arten kommen um diese Zeit aus dem „Winterurlaub“ in Mittelmeerländern zurück. Sie sind Zugvögel, doch sie haben unterschiedliche Ziele. Auf den ersten Blick… Mehr dazu Drosseltage im März

Spechte & Co.

Ein Buch nur über Spechte – kaum zu glauben, was es da alles zu erzählen, zu erklären und mit zwei oder drei Fotos auf jeder Doppelseite zu illustrieren gibt. Aber die beiden Autoren, Volker Zahner und Norbert Wimmer, sind anerkannte Spechtexperten mit einem zoologischen und forstwirtschaftlichen Hintergrund. Sie können also aus dem Vollen schöpfen. Das… Mehr dazu Spechte & Co.

Einen Zweig abbrechen

Kürzlich konnte ich aus der Nähe beobachten und auch mit der Kamera festhalten, wie es einem Habicht gelingt, einen Zweig abzubrechen und zum Horst – also diesem ausladenden Habichtnest – zu befördern. Der Nestbau ist aus vielen Gründen spannend, und von Vogelart zu Vogelart sehr unterschiedlich. Zuschauen ließ mich nun jener Habichtmann oder „Terzel”, der… Mehr dazu Einen Zweig abbrechen

Schwebende Städte

In Afrika leben nahe Verwandte unserer Haus- und Feldsperlinge: die Webervögel. Manche von ihnen hängen kunstvoll geflochtene Einzelnester in einen Baum, andere Arten wie etwa die Siedelweber bauen Gemeinschaftsnester. Höchst aktiv werden die „Bauarbeiter”, wenn die Regenzeit einsetzt. Da wird gebalzt, gebaut und gebrütet – bis zu vier Bruten hintereinander wurden schon bei langen Regenzeiten… Mehr dazu Schwebende Städte

Klaffschnabel & Co.

Der Afrikanische Klaffschnabel¹ wirkt in seinem dunklen Gefieder, den fast schwarzen Beinen und dem breiten Schnabel nicht so elegant wie etwa der Weißstorch oder auch der Schwarzstorch, die in Mitteleuropa brüten und teilweise auch überwintern. Aber was für ein interessanter Muschel- und Schneckengourmet ist doch dieser langbeinige Storch. Im Caprivistreifen von Namibia stehen die Chancen… Mehr dazu Klaffschnabel & Co.

Trappen: super angepasst

Die Balz der Großtrappen in Brandenburg ist ein Schauspiel der besonderen Art, denn es ist unbedingt ein Erlebnis, wenn der balzende Hahn sein Gefieder förmlich umstülpt und zu einem weißen Federbusch mutiert. Es ist allerdings so, dass mich im Etosha-Nationalpark von Namibia vier Trappenarten aus einem ganz anderen Grund begeistert haben: Die Vögel machen sich… Mehr dazu Trappen: super angepasst