Prachtvoll, aber extrem scheu

In Nordeuropa auf einen See zu blicken, bedeutet am Ufer oder mittendrin einige Enten, Schwäne, Gänse oder sogar Taucher zu entdecken. Den hübschen Haubentaucher kennen hierzulande fast alle. Mir begegnete auf einem See in Schweden allerdings ein Vogel, den ich bisher nur aus Bestimmungsbüchern und als Präparat aus Museen kannte: der Prachttaucher. Prachttaucher sind wunderschön… Mehr dazu Prachtvoll, aber extrem scheu

Mit schwarzer Mähne

Brutkolonien von Seeschwalben und Möwen haben etwas Berauschendes. Denn sie brüten immer nah beieinander und sind wirklich nicht still. Schon von weitem ist ein ewiges Geschrei, ein ziemlich hochfrequentes Gekreische, zu hören. Und die meisten von ihnen sind Ende Juni ständig zwischen Brutplatz und dem Meer unterwegs. Speziell die Brand-Seeschwalben mit ihrer schwarzen Mähne sind… Mehr dazu Mit schwarzer Mähne

Die jungen Bettler

Der Juni ist die Zeit der Jungvögel, die das Nest verlassen haben, aber noch nicht auf eigenen Beinen stehen. Genauer gesagt, das tun sie schon und flugfähig sind sie auch, aber die Nahrungsbeschaffung ist bei den ursprünglichen Nesthockern zunächst noch Sache der Eltern. Die liefern aber oft nicht mehr zuverlässig, was die Unabhängigkeit der Jungvögel… Mehr dazu Die jungen Bettler

Silbrige Schreihälse

Bei den Silbermöwen gehen die Meinungen auseinander: Die einen stören sich an ihrem Gekreische oder finden sie lästig, weil sie einem beim Strandurlaub sogar das Fischbrötchen aus der Hand stehlen wollen. Die anderen können sich an den munteren Gesellen nicht satt sehen und lieben das Möwengeschrei. Zu letzteren gehöre ich. Für mich bedeuten Möwen immer… Mehr dazu Silbrige Schreihälse

Die Flieger vom Tempelhofer Feld

Im Winter wirkt das Tempelhofer Feld nicht sonderlich attraktiv. Es dominieren die grauen Start- und Landebahnen, Büsche und Laubbäume stehen trostlos in der Gegend, ansonsten viel verdorrtes Kraut. Manchmal ist die Bodenflora überfroren, oft weht ein eiskalter Wind. Und doch lohnt sich ein Besuch, denn fast immer lassen sich Greifvögel blicken, Vogelschwärme überfliegen die unverbaute… Mehr dazu Die Flieger vom Tempelhofer Feld

Miese Zeiten für die Eisente

Von der farbenprächtigen Eisente habe ich das erste Mal auf der Jahrestagung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft 2016 gehört. Dort sprach eine Biologin aus Greifswald über die existenzielle Bedrohung dieser Meeresente. Gesehen habe ich die gut tauchende Eisente noch nie, was kein Wunder ist. Denn der hübsche Vogel verbringt zwar das  Winterhalbjahr in den flachen Gewässern der… Mehr dazu Miese Zeiten für die Eisente

Klein und flink

Dieser Seeregenpfeifer war im Februar an der Küste des Omans auf Nahrungssuche. Er hat vermutlich schon einige hundert Kilometer hinter sich und wohl viele hundert Kilometer noch vor sich. Denn die kleinen Regenpfeifer fliegen enorme Strecken, um den Winter in wärmeren Regionen zu verbringen. Fast alle Seeregenpfeifer überwintern in Afrika. Im Frühjahr ziehen sie dann… Mehr dazu Klein und flink

Grandiose Segelflieger

Basstölpel bewegen sich an Land wirklich tollpatschig – eben tölpelig. Aber an Land sind sie in der Regel auch nicht unterwegs, sondern in der Luft. Sie segeln über dem Nordatlantik und lassen sich nur zur Brut an Felsküsten nieder – am liebsten auf kleinen Felsinseln. Eine davon liegt vor der bretonischen Küste. Die Île Rouzic… Mehr dazu Grandiose Segelflieger