Habicht: Die EindringerIn

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass in Berlin im Revier eines Habicht-Paares ganz unverhofft ein junger Habicht aufgetaucht war. Ich vermute, dass es sich um eine Habicht-Dame handelte, darum meine vielleicht verstörende Wortschöpfung „EindringerIn“. Aber es macht in diesem Fall Sinn darauf anzuspielen, dass hier wohl ein einjähriges Weibchen unterwegs war: auf Partnersuche. Denn… Mehr dazu Habicht: Die EindringerIn

Rothalstaucher: Revier behaupten

Jedes Jahr von neuem besetzen Rothalstaucher ein Revier, um sich dort als Paar zu installieren. So wie ihre nahen Verwandten, die Haubentaucher, verbringen Rothalstaucher die Wintermonate auf größeren, eisfreien Gewässern oder an der Küste. Im März kehren sie aber an ihre traditionellen Brutplätze zurück – meist dorthin, wo sie selbst dem Ei entschlüpft sind. Sie… Mehr dazu Rothalstaucher: Revier behaupten

Nestbau ist kein Kinderspiel

Kürzlich hatte ich das Glück, vom Küchenfenster aus Elstern beim Nestbau beobachten zu können. Die langschwänzigen, schwarz-weißen Vögel sind unruhige, extrem aufmerksame Geschöpfe, deren Farbenpracht oft verborgen ist. In der Zeit des Nestbaus sind sie besonders wachsam und mögen keine Zuschauerin wie mich. Schnell werden sie skeptisch und verschwinden im nächsten Baum oder im Gebüsch. Elstern… Mehr dazu Nestbau ist kein Kinderspiel

Spechte & Co.

Ein Buch nur über Spechte – kaum zu glauben, was es da alles zu erzählen, zu erklären und mit zwei oder drei Fotos auf jeder Doppelseite zu illustrieren gibt. Aber die beiden Autoren, Volker Zahner und Norbert Wimmer, sind anerkannte Spechtexperten mit einem zoologischen und forstwirtschaftlichen Hintergrund. Sie können also aus dem Vollen schöpfen. Das… Mehr dazu Spechte & Co.

Einen Zweig abbrechen

Kürzlich konnte ich aus der Nähe beobachten und auch mit der Kamera festhalten, wie es einem Habicht gelingt, einen Zweig abzubrechen und zum Horst – also diesem ausladenden Habichtnest – zu befördern. Der Nestbau ist aus vielen Gründen spannend, und von Vogelart zu Vogelart sehr unterschiedlich. Zuschauen ließ mich nun jener Habichtmann oder „Terzel”, der… Mehr dazu Einen Zweig abbrechen

Schwebende Städte

In Afrika leben nahe Verwandte unserer Haus- und Feldsperlinge: die Webervögel. Manche von ihnen hängen kunstvoll geflochtene Einzelnester in einen Baum, andere Arten wie etwa die Siedelweber bauen Gemeinschaftsnester. Höchst aktiv werden die „Bauarbeiter”, wenn die Regenzeit einsetzt. Da wird gebalzt, gebaut und gebrütet – bis zu vier Bruten hintereinander wurden schon bei langen Regenzeiten… Mehr dazu Schwebende Städte

Im Herzen des Tals

Die Heckenbraunelle ist genau das, was der Name sagt: ein braunes Vögelchen, das sich am liebsten in Hecken herumtreibt. Aber was Nigel Hinton aus diesem Treiben macht, das ist unglaublich und ergreifend. Durch seine minutiöse Beschreibung all dessen, was der kleine Sperlingsverwandte sieht und hört und fühlt – ja fühlt (!) –, schlüpfen wir allmählich… Mehr dazu Im Herzen des Tals

Flügge werden im Habichthorst

Für Habichte beginnt bereits im Winter die Fortpflanzungszeit: Das männliche Tier, der Terzel, besetzt das Revier und entweder legt er einen Horst neu an oder repariert den vorjährigen. Manchmal okkupiert er auch einen fremden Nistplatz, zum Beispiel ein Bussardnest, und baut ihn aus. Von Zeit zu Zeit lässt der Terzel seine eindringlich gickernden Rufreihen hören,… Mehr dazu Flügge werden im Habichthorst

Nachwuchs: Fix unterwegs

Kürzlich war ich auf  Hooge, und eine der vielen Überraschungen auf dieser Hallig im naturgeschützten Wattenmeer waren die Eiderenten mit ihren Jungen – genial getarnt in ihrem schlammfarbenen Gefieder. Da diese kompakte Entenart „Seevogel des Jahres 2019“ ist, möchte ich gleich von meiner Begegnung berichten. Es ist der zweite Blogpost zu diesen Tauchenten, die sich… Mehr dazu Nachwuchs: Fix unterwegs