Schwarz-weißer Ansitzjäger

Der Trauerschnäpper ist, zumindest im Havelland, kein allgegenwärtiger Vogel, sondern fast schon eine Rarität. Der Bestand der schwarz-weiß gemusterten Vogelart geht in Deutschland seit Jahrzehnten zurück, weil diese munteren Laub- und Mischwaldbewohner bei uns immer weniger Nahrung und Nistmöglichkeiten finden.¹ Wenn im Frühjahr die kleinen Singvögel aus dem westafrikanischen Winterquartier jenseits der Sahara zurückkehren, brauchen… Mehr dazu Schwarz-weißer Ansitzjäger

Paarung auf der Plattform

Haubentaucher sind bei uns weit verbreitet, und ihre Paarung ist ein „Augenschmaus”. Im Frühjahr 2020 hatte ich ausführlich vom Balzverhalten der Haubentaucher berichtet. Dieses gegenseitige Werben ist legendär – mit all den beeindruckenden und wunderbar aufeinander abgestimmten Ausdrucksbewegungen von Weibchen und Männchen; mit all ihren sehr ansehnlichen Signalen. Damals hatte ich den Blogpost über die… Mehr dazu Paarung auf der Plattform

Wie ein Weidenblättchen

„Weidenblättchen“ ist einer dieser deutschen Namen für den Zilpzalp, die Johann Friedrich Naumann in seiner Naturgeschichte der Vögel Mitteleuropas¹ für jede Vogelart minutiös aufgelistet hat. So ist er bei allen erfassten Arten vorgegangen. Beim Zilpzalp findet sich unter anderem noch „Weidensänger“, „braunfüßiger Laubvogel“ und – ganz wunderbar – „Weidenmücke“.² All diese Begriffe haben ihre Berechtigung,… Mehr dazu Wie ein Weidenblättchen

Grünspecht: Laute Töne

Wer im März in einem lichten Laub- oder Mischwald unterwegs ist, hat gute Chancen einen Grünspecht zu hören. Auch in großen Grünanlagen und naturnahen Gärten sind Grünspechte unterwegs. Sie machen allerdings nicht durch lautstarkes Klopfen – also durch Hämmern oder Trommeln – an teils hohlen Baumstämmen auf sich aufmerksam, sondern durch ihren auffälligen, eher simplen… Mehr dazu Grünspecht: Laute Töne

Das Rotkehlchen warnt

Das kleine, oft aufgeplustert dasitzende Rotkehlchen tut uns einen großen Gefallen: Es bleibt immer häufiger im Winterhalbjahr hier, also wenn viele Vogelarten nach Süden verschwinden. Zudem leuchtet seine rote Kehle ab dem Spätherbst besonders schön. Denn Ende Oktober ist die Vollmauser der Rotkehlchen beendet. Die hübschen Vögel tragen dann ein frisches, unverwechselbares Federkleid. Und weil… Mehr dazu Das Rotkehlchen warnt

Kraniche: Frühe Zählstunde

Im Herbst treffen alljährlich viele tausend Kraniche aus Skandinavien, Polen und dem Baltikum in nördlichen Regionen Deutschlands ein. Es ist dies ein wichtiger Zwischentopp zum Auftanken. Zur selben Zeit sind auch Kranichzähler und Kranichzählerinnen frühmorgens um 6 Uhr auf den Beinen, zum Beispiel im Rhinluch nordwestlich von Berlin. Ab Mitte September bis weit in den… Mehr dazu Kraniche: Frühe Zählstunde

Wenn der Kranich ruft

Immer hat es etwas Berauschendes, wenn am frühen Morgen die Kraniche von ihren Schlafplätzen im seichten Wasser aufbrechen oder abends von ihren Nahrungsplätzen dorthin zurückkehren. Die Kontaktlaute von diesen Trupps mit 30, 40 oder 50 bis weit über 100 Vögeln … phantastisch! Imposant sind allerdings auch die anderen Rufe des Grauen Kranichs, denn sein voluminöser… Mehr dazu Wenn der Kranich ruft

Der pfiffige Reiher

Es ist immer wieder erstaunlich, was Vögel sich einfallen lassen, um ohne viel Aufwand und oft durchaus trickreich an Nahrung zu kommen. Kürzlich konnte ich einen pfiffigen Graureiher beobachten, der sich einen speziellen Standort zum Fischen ausgesucht hatte. Der langbeinige Schreitvogel ergatterte dort reichlich Beute – und bekam keine nassen Füße. Graureiher wirken auf uns… Mehr dazu Der pfiffige Reiher