Besuch vom Seeadler

Mein Besuch der brandenburgischen Fischteiche galt eigentlich dem Fischadler. Aber wer sich Zeit nimmt, mal auf den Horizont und mal auf die Wasserfläche schaut, kann immer mit Überraschungen rechnen. In diesem Fall war es der Besuch des Seeadlers, dem ich bisher noch nie so nahe gekommen war. Sein Kommen kündigte sich an. Eine ganze Weile… Mehr dazu Besuch vom Seeadler

Feuervögel

Ich muss gestehen, das ideale Mauerseglerfoto ist mir in diesem Jahr noch nicht gelungen – und bald sind sie weg. Allerdings haben sich einige geradezu phantastische Bilder ergeben, wenn die Vögel mit ihrem unverkennbaren „Srriiirr“-Rufen um unser Haus in Berlin sausen. Wenn abends die Sonne tiefer sinkt, werden die navigierenden Vögel bei ihrer wilden Jagd… Mehr dazu Feuervögel

Rendezvous am Fischteich

Es ist wirklich ein Glück, dass die vielen Fischteiche, die es im Land Brandenburg schon so lange gibt, noch da sind. Und dass viele in ein Naturschutzkonzept integriert sind, sichert zahlreichen Tierarten ein Überleben nahe der Hauptstadt. So auch dem Schwarzen Milan oder Schwarzmilan. Ihm begegnete ich im Gebiet des Naturpark Nuthe-Nieplitz, wo an manchen… Mehr dazu Rendezvous am Fischteich

Mit schwarzer Mähne

Brutkolonien von Seeschwalben und Möwen haben etwas Berauschendes. Denn sie brüten immer nah beieinander und sind wirklich nicht still. Schon von weitem ist ein ewiges Geschrei, ein ziemlich hochfrequentes Gekreische, zu hören. Und die meisten von ihnen sind Ende Juni ständig zwischen Brutplatz und dem Meer unterwegs. Speziell die Brand-Seeschwalben mit ihrer schwarzen Mähne sind… Mehr dazu Mit schwarzer Mähne

Die jungen Bettler

Der Juni ist die Zeit der Jungvögel, die das Nest verlassen haben, aber noch nicht auf eigenen Beinen stehen. Genauer gesagt, das tun sie schon und flugfähig sind sie auch, aber die Nahrungsbeschaffung ist bei den ursprünglichen Nesthockern zunächst noch Sache der Eltern. Die liefern aber oft nicht mehr zuverlässig, was die Unabhängigkeit der Jungvögel… Mehr dazu Die jungen Bettler

Die kleine Waldohreule

Es ist schon eine Weile her, dass ich auf einer Vogelgucker-Reise in Weißrussland eine Waldohreule beobachten konnte, die das Nest mit ihren Jungen hütete. Die Kleinen waren da bereits so alt, dass sie ausfliegen konnten – das bedeutet, sie flattern früher oder später vom Nest aus herunter, landen auf dem Boden beziehungsweise auf einem benachbarten… Mehr dazu Die kleine Waldohreule

Mit rötlichem Schimmer

Gestatten, mein Name ist „Bluthänfling“ – oder auch schlicht „Hänfling“. Mir schmecken Hanf – daher der Name – und viele andere Sämereien und Wildkräuter. Ich bin ein männliches Exemplar und gehöre zur Gruppe der Finkenvögel. Zu meinen nahen Verwandten zählen der Buchfink und der Distelfink, den die meisten unter dem Namen Stieglitz kennen. Die rötliche… Mehr dazu Mit rötlichem Schimmer

Segler der Anden

Es ist schon eine Weile her, dass ich in den peruanischen Anden dem Kondor begegnet bin – eigentlich muss es heißen, gezielt dorthin gefahren bin, wo man ihm noch begegnen kann. Und so wie mich damals seine enorme Spannweite und die eleganten Flugmanöver begeistert haben, so haben das jetzt auch die Fotos und Erinnerungen. Hier… Mehr dazu Segler der Anden

Kleine Reiherkunde

Auf der Suche nach Singschwänen, überraschte mich im Havelland kürzlich ein Silberreiher. Solange es offene Wasserstellen gibt, bleiben Graureiher und Silberreiher hier, auch wenn zugefrorene Eisflächen ihnen das Fischen erschweren. Seidenreiher sind bei uns jedoch eine Rarität, denn sie wurden wegen ihrer Schmuckfedern fast ausgerottet. … Mehr dazu Kleine Reiherkunde