Der Rohrspatz

Die Rohrammer hat je nach Region verschiedene volkstümliche Namen. „Rohrspatz“ beispielsweise trifft es gut, aber mir gefällt auch „Schilfsperling“, „Riedmeise“ oder „Schilfschwätzer“. Ich traf diese Ammernart natürlich an einem Schilfgürtel, also im Rohr: Dort saßen ein von Zeit zu Zeit singendes Männchen und seine Partnerin, die nur einmal kurz aufflatterte und sonst tiefer im Schilfrohr… Mehr dazu Der Rohrspatz

Am liebsten warm

In diesem Blogbeitrag nehme ich euch mit an die armenisch-iranische Grenze, nach Meghri. Die Stadt am Grenzfluss Arax ist ein ganz wunderbar gelegener Ort – vor allem Anfang Mai, wenn dort die Kirschen und die Maulbeeren reif sind. Das wissen offenbar auch die attraktiv gefärbten Rosenstare zu schätzen. Ich hatte das Glück einen dieser hellrosa… Mehr dazu Am liebsten warm

Zwischenstopp kurz vor Berlin

Der Kiebitz verdankt seinen deutschen Namen dem etwas schrillen Ruf „kju-wit“. Die Franzosen gaben ihm den Beinamen „huppé“, was – wie beim Wiedehopf „Huppe fasciée“ – auf die fesche Haube (huppe) anspielt. Manchmal wirkt sie wie ein Krönchen. Die Briten hingegen tauften den schwarz-weißen, oft zauberhaft schillernden Vogel „Lapwing“. Und tatsächlich wirken seine Flügel (wings),… Mehr dazu Zwischenstopp kurz vor Berlin

Gefiederte Wattwater

Sie gehören mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, dem knallroten Schnabel, lachsroten Beinen und den leuchtend roten Augen zu den besonders auffälligen Watvögeln: die Austernfischer. Und damit man sie wirklich nicht übersieht, machen sie oft noch mit einem markanten, durchdringenden Gesang auf sich aufmerksam. Typisch ist ihr fast schrilles „Tülie, tülie, …“, und zwischendurch ertönen auch immer… Mehr dazu Gefiederte Wattwater

Mit rot-brauner Mähne

Es war Februar, als ich auf der Berliner Havel erstmals die äußerst attraktiven Gänsesäger sah – vor allem die weiblichen Enten mit ihrer rot-braunen Mähne gefallen mir. Sicher handelte es sich um Wintergäste. Glücklicherweise habe ich Gänsesäger schon in ihrem skandinavischen Brutgebiet beobachten können, wo sie im Sommer am Rande des Schilfs  ihre Jungen ausführen… Mehr dazu Mit rot-brauner Mähne

Keiner ist kleiner

Wintergoldhähnchen sind winzig und schwer zu entdecken, wenn man ihr arttypisches Verhalten nicht bereits kennt. Bei einem Winterspaziergang im Wald oder in einem Park stehen die Chancen dennoch gut, den kleinen Singvogel zu sehen. Meist hört man zunächst eine feine Reihung von „Zit … zit“, sieht vielleicht einen grau-braunen Winzling im Geäst herumflattern, und wenn… Mehr dazu Keiner ist kleiner