Streiterei um die Badewanne

Die flinken Steinwälzer sind eine Vogelart, die mich immer wieder fasziniert. Zuletzt sah ich sie an einem total verregneten Tag in Wilhelmshaven, wo sie am Jadebusen nicht etwa in den Nordseewellen badeten, sondern auf der Strandpromenade eine Pfütze zum Baden gewählt hatten. Aber der Reihe nach. Wo treiben sich Steinwälzer herum? Und was können wir… Mehr dazu Streiterei um die Badewanne

Die Ballerina

Als „Ballerina“ wird die Bachstelze im Italienischen bezeichnet. Welch schöne Idee! Denn mit ihren schlanken Beinen und dem langen Schwanz, mit ihrem flinken und doch grazilen Schreiten erinnert die Bachstelze durchaus an eine Tänzerin – beispielsweise wenn sie an sandigen Ufern auf Nahrungssuche ist.¹ Nicht nur an der Gestalt und der kontrastreichen, schwarz-weißen Gefiederzeichnung lassen… Mehr dazu Die Ballerina

Ihr Nest: ein Kunstwerk

Vogelnester sind bei kleinen Singvögeln oft wahre Kunstwerke. Nicht nur die Flechttechnik von afrikanischen Webervögeln ist ungemein faszinierend, auch Grünling, Waldlaubsänger & Co schaffen aus Pflanzenmaterial kleine Wunder. Eine ganz außergewöhnliche Konstruktion fertigt die Beutelmeise an. Nach dem Motto: Nomen est omen baut sie ein beutelförmiges Nest, das mit einem Zweig verflochten ist und von… Mehr dazu Ihr Nest: ein Kunstwerk

Die flinke Sumpfmeise

Vogelarten mit einem schwarzen Kopf führten früher oft den Begriff „Nonne“ im Namen. So war es bei der Nonnengans, die heute als Weißwangengans bezeichnet wird, und so war es bei der Sumpfmeise, die zur Zeit meines Biologiestudiums noch Nonnenmeise hieß.* Dass sich in den letzten Jahren solche Artnamen durchgesetzt haben, die äußerliche Merkmale – wie… Mehr dazu Die flinke Sumpfmeise

Vogelbeobachtung im Winter

„Vögel beobachten ausgerechnet im Winter? Ist das nicht langweilig?“ Mit diesen etwas provokanten Fragen beginnt der ausgezeichnete Vogelkenner Uwe Westphal sein Buch Das große Buch der Wintervögel. Und was dann auf über 200 Seiten folgt, ist eine reich bebilderte, gut strukturierte und sehr empfehlenswerte Antwort. Also, klar: Es lohnt sich, und zwar gerade im Winter… Mehr dazu Vogelbeobachtung im Winter

Leibspeise: Frosch und Kröte

Wenn ich die Stadt verlasse und Vögel beobachten möchte, habe ich nicht nur die Gefiederten im Auge, sondern mir fallen auch die Leisetreter – wie ich sie gerne nenne – auf: schillernde Insekten, Säugetiere auf Hufen oder Pfoten und Kriechtiere wie zum Beispiel Schlangen. Dieses Jahr begegneten mir beim Vogelgucken gleich drei Arten von Kriechtieren… Mehr dazu Leibspeise: Frosch und Kröte

Zwischen Meer, Moor und Heide

Der Goldregenpfeifer ist ein Hingucker. Sein Gefieder, das teils golden schimmert, und sein auffälliger Balzgesang machen ihn zu einer außergewöhnlichen Vogelart. Leider ist er auch einer der Vögel, deren Lebensraum in Europa akut bedroht ist. Das liegt an der radikalen Entwässerung von Mooren im letzten Jahrhundert, aber auch an der Art und Weise, wie ehemalige… Mehr dazu Zwischen Meer, Moor und Heide

Rohrsänger mit Überaugenstreif

Um den Schilfrohrsänger zu beobachten, braucht es etwas Zeit. Wir müssen uns am Schilfrand gewissermaßen auf die Lauer legen, damit der kleine Vogel an einem Halm aufwärts klettert und sich sehen lässt. Denn normalerweise verschwindet er in den Tiefen des Schilfbestands, sobald Menschen sich nähern. Angelockt werden wir in der Regel von dem schönen Gesang… Mehr dazu Rohrsänger mit Überaugenstreif

Alpendohle: am Tisch zu Gast

Die Alpendohle ist ein faszinierender Vogel. Klug und äußerst lernfähig wie andere Rabenvögel auch, aber zusätzlich lebt sie in einem extremen Lebensraum. Im Hochgebirge, wo die Winter eiskalt sind und oft eine Schneeschicht die Nahrungsflächen der Vögel überdeckt. Das treibt Alpendohlen schon seit langem tagsüber in die Täler, und so haben sie sich immer mehr… Mehr dazu Alpendohle: am Tisch zu Gast

Muschelgourmet am Jadebusen

Der schwarz-weiße Austernfischer hat mit seinem langen, orange-roten Schnabel, den tiefroten Augen und seinen leuchtend roten Beinen nicht nur ein attraktives Äußeres, auch sein Verhalten ist sehenswert. Es sich lohnt also, dem etwa Kiebitz-großen Watvogel zuzuschauen, wenn er im Watt der Nordsee nach Leckerbissen sucht, Muscheln oder Wattwürmer verzehrt. Kürzlich überraschte mich ein einzelner Vertreter… Mehr dazu Muschelgourmet am Jadebusen