Basstölpel: Brutplatz am Kliff

Wer die wunderschönen Basstölpel beobachten möchte, hat es in Deutschland nicht weit: Basstölpel brüten nämlich seit 1991 auf der geschichtsträchtigen Insel Helgoland, dem roten Felsen in der Nordsee. Und es werden Jahr für Jahr mehr. Alljährlich finden sich im März und April die Vögel am Brutplatz ein, um an oder auf dem Fels ihre Nester… Mehr dazu Basstölpel: Brutplatz am Kliff

Schwarz-weißer Ansitzjäger

Der Trauerschnäpper ist, zumindest im Havelland, kein allgegenwärtiger Vogel, sondern fast schon eine Rarität. Der Bestand der schwarz-weiß gemusterten Vogelart geht in Deutschland seit Jahrzehnten zurück, weil diese munteren Laub- und Mischwaldbewohner bei uns immer weniger Nahrung und Nistmöglichkeiten finden.¹ Wenn im Frühjahr die kleinen Singvögel aus dem westafrikanischen Winterquartier jenseits der Sahara zurückkehren, brauchen… Mehr dazu Schwarz-weißer Ansitzjäger

Mit blauer Kehle

Das Blaukehlchen ist unübersehbar, wenn es sich mal zeigt und nicht wie üblich im Gebüsch oder der Krautschicht des Bodens verborgen ist. Einzigartig lasurblau erstrahlt seine Kehle – jedenfalls bei den adulten Männchen. Kürzlich hatte ich das Glück, eines von ihnen kurzzeitig beobachten zu können. Ich hatte bereits aus einer Weide seinen Gesang gehört, bevor… Mehr dazu Mit blauer Kehle

Wie ein Weidenblättchen

„Weidenblättchen“ ist einer dieser deutschen Namen für den Zilpzalp, die Johann Friedrich Naumann in seiner Naturgeschichte der Vögel Mitteleuropas¹ für jede Vogelart minutiös aufgelistet hat. So ist er bei allen erfassten Arten vorgegangen. Beim Zilpzalp findet sich unter anderem noch „Weidensänger“, „braunfüßiger Laubvogel“ und – ganz wunderbar – „Weidenmücke“.² All diese Begriffe haben ihre Berechtigung,… Mehr dazu Wie ein Weidenblättchen

Der kecke König

Der Zaunkönig ist kaum größer als das Wintergoldhähnchen. Vom Schnabel bis zur Schwanzspitze misst er gerade mal 9,5 cm, und mit seinen rund zehn Gramm ist er wirklich ein Leichtgewicht. Für ornithologisch Interessierte ist der muntere Sänger ein Geschenk: unüberhörbar ist seine Stimme, sogar im Winter und vor allem im zeitigen Frühjahr. Denn in Mitteleuropa… Mehr dazu Der kecke König

Weißgestirnter Spint

Der wunderschöne Weißstirnspint ist ein Vogel des südlichen Afrikas. Er zählt zu den Bienenfressern und ist durchaus nah verwandt mit dem europäischen Bienenfresser. Aber während unser Bienenfresser alljährlich im Spätsommer nach Süden abfliegt, lebt der Weißstirnspint immer südlich der Sahara. Er zieht praktisch nicht, jedenfalls nicht große Strecken. Das tat ich stattdessen im Jahr 2019.… Mehr dazu Weißgestirnter Spint

Naturschätze bewahren

Welch ein Buch! Mit diesem Ausruf hatte ich bereits meine Rezension von Federnlesen, dem ersten Buch von Johanna Romberg, begonnen. Ich möchte mich nicht wiederholen. Darum nun, und vielleicht sogar passender: Welch eine Idee! Den Montag bitte für die Tier- und Pflanzenwelt reservieren, dafür plädiert in ihrem Schlusskapitel die engagierte Autorin – im Sinne eines… Mehr dazu Naturschätze bewahren

Singschwäne: Bitte nicht stören

Bisher sah ich Singschwäne vor allem in Brandenburg, im Bereich von Oder und Havel. Aber kürzlich traf ich diese Wintergäste an der Wesermündung, also in meiner alten Heimat. Ihre Zahl hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Auch die etwas kleineren Zwergschwäne werden im Umland von Bremerhaven häufiger gesichtet. Da war es eine große Freude,… Mehr dazu Singschwäne: Bitte nicht stören

Die Hecken-Hocker

Bei der Wintervogelzählung, die der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der LBV alljährlich organisieren, ist der Haussperling im Januar 2021 auf Platz 1 gelandet. Keine andere Vogelart haben die Deutschen in Stadt und Land häufiger gesehen, wenn sie am zweiten Wochenende nach Neujahr eine Stunde lang Vögel beobachtet haben. Spatzen, wie unsere Haussperlinge – und auch… Mehr dazu Die Hecken-Hocker

Von Helmen, Perlen und Tränen

Ein kleiner Kopf, etwas korpulent, kurze abgerundete Flügel und kräftige Füße – so lassen sich Hühnervögel gut charakterisieren. Leuchten außerdem helle, rundliche Flecken auf dem dunklen Gefieder, handelt es sich um Perlhühner. Und wenn der Kopf mit einem knöchernen Aufsatz – einer Art Helm – geschmückt ist, dann haben wir ein Helmperlhuhn vor uns. Oder… Mehr dazu Von Helmen, Perlen und Tränen