Kurven fliegen

Kürzlich habe ich längere Zeit einen Schwarzmilan beobachtet und dabei ist mir klar geworden, dass Greifvögel ihre Beute nicht nur erspähen müssen, um dann schnell herabzustoßen und das Tier mit den Zehen – ihren Greifen – zu ergreifen, sondern manche dieser „Beutegreifer“ müssen auch enge Kurven fliegen können. Sonst bleiben sie nicht über dem Ort,… Mehr dazu Kurven fliegen

Hier wird gestochert

Als ich jetzt nochmals in dem Buch „Ornis. Das Leben der Vögel“ von Josef H. Reichholf schmökerte, fiel mir schlagartig jene Szene ein, die ich kürzlich beobachtet hatte: Mehrere Große Brachvögel waren frühmorgens auf einer noch feuchten Viehweide beim „Frühstücken“. Und wie sie das machten, das entsprach ziemlich genau der Beschreibung des erfahrenen Ornithologen; er… Mehr dazu Hier wird gestochert

Der Rohrspatz

Die Rohrammer hat je nach Region verschiedene volkstümliche Namen. „Rohrspatz“ beispielsweise trifft es gut, aber mir gefällt auch „Schilfsperling“, „Riedmeise“ oder „Schilfschwätzer“. Ich traf diese Ammernart natürlich an einem Schilfgürtel, also im Rohr: Dort saßen ein von Zeit zu Zeit singendes Männchen und seine Partnerin, die nur einmal kurz aufflatterte und sonst tiefer im Schilfrohr… Mehr dazu Der Rohrspatz

Rotgeschwänzter Segler

Beim „rotgeschwänzten Segler“ handelt es sich natürlich um den Rotmilan, und ich möchte es gleich vorweg sagen: Rund die Hälfte aller Individuen dieser Greifvogelart brüten in Deutschland, aber in den letzten beiden Jahrzehnten ist der Bestand bei uns stark geschrumpft – und wieder ist die moderne Agrarwirtschaft eine der Hauptursachen. Sie verknappt das Nahrungsangebot der… Mehr dazu Rotgeschwänzter Segler

Am liebsten warm

In diesem Blogbeitrag nehme ich euch mit an die armenisch-iranische Grenze, nach Meghri. Die Stadt am Grenzfluss Arax ist ein ganz wunderbar gelegener Ort – vor allem Anfang Mai, wenn dort die Kirschen und die Maulbeeren reif sind. Das wissen offenbar auch die attraktiv gefärbten Rosenstare zu schätzen. Ich hatte das Glück einen dieser hellrosa… Mehr dazu Am liebsten warm

Gefiederte Wattwater

Sie gehören mit ihrem schwarz-weißen Gefieder, dem knallroten Schnabel, lachsroten Beinen und den leuchtend roten Augen zu den besonders auffälligen Watvögeln: die Austernfischer. Und damit man sie wirklich nicht übersieht, machen sie oft noch mit einem markanten, durchdringenden Gesang auf sich aufmerksam. Typisch ist ihr fast schrilles „Tülie, tülie, …“, und zwischendurch ertönen auch immer… Mehr dazu Gefiederte Wattwater

Mit rot-brauner Mähne

Es war Februar, als ich auf der Berliner Havel erstmals die äußerst attraktiven Gänsesäger sah – vor allem die weiblichen Enten mit ihrer rot-braunen Mähne gefallen mir. Sicher handelte es sich um Wintergäste. Glücklicherweise habe ich Gänsesäger schon in ihrem skandinavischen Brutgebiet beobachten können, wo sie im Sommer am Rande des Schilfs  ihre Jungen ausführen… Mehr dazu Mit rot-brauner Mähne

Salzige Attraktion

Der Rotstirngirlitz ist hierzulande keine heimische Vogelart. Ich sah ihn in Armenien auf einer Tour mit anderen Ornis am Kloster Noravankh, das in einer wunderbaren Felsschlucht auf 1.600 m Höhe liegt. Dort drängelten sich ein paar dieser äußerst hübschen, rotstirnigen Girlitze und ein formidabler Ortolan auf einem mineralhaltigem Stein. Es ging ihnen um Salz.… Mehr dazu Salzige Attraktion