Waldohreulen: Vorhang auf!

Die Waldohreule ist ein wunderbarer Vogel. Sie ist eine geschickte Mäusefängerin – macht also biologische Schädlingsbekämpfung –, sie ist zudem eine ziemlich entspannte Tagschläferin, die sich gut beobachten lässt, und schließlich eine Eulenart, die uns mit ihren Federohren und dem katzenartigen, zugewandten Blick besonders fasziniert. Bereits in Weißrussland, das neuerdings als Belarus firmiert, habe ich… Mehr dazu Waldohreulen: Vorhang auf!

Von Turm zu Turm

Eine Menge würde fehlen, wenn es nicht all diese Türme, Unterstände und Stege gäbe, die Vogelbegeisterten und anderen Naturfreunden einen heimlichen Blick auf wildlebende Tiere ermöglichen. Und wie vielfältig und schön diese Holzbauten doch sind! Ich möchte zum fünfjährigen Jubiläum von Flügelschlag und Leisetreter einige Vogelbeobachtungstürme vorstellen und all denen danken, die sich privat, in… Mehr dazu Von Turm zu Turm

Derangierte Fassade

Wenn Vögel ihr Gefieder wechseln, weil die Federn sich mit der Zeit abstoßen und dadurch in Farbigkeit und Funktion nachlassen, sehen sie manchmal wirklich „derangiert” aus. Mit anderen Worten: In der Mauserzeit wirken Vögel oft zerzaust und wenig attraktiv. Der auffällig gefärbte Gartenrotschwanz ist dafür ein gutes Beispiel. Zwei Gartenrotschwänze begegneten mir kürzlich in einer… Mehr dazu Derangierte Fassade

Elternzeit: Junge Kleiber

Kleiber sind Höhlenbrüter, das heißt das Nest wird in einer Baumhöhle angelegt und die Jungen verbringen die ersten Lebenswochen in einer weitgehend dunklen Nische. Dort werden vom Weibchen die Eier ausgebrütet, junge Kleiber gehudert, beide Elternteile füttern den Nachwuchs mit allerlei Insekten, und die Stube wird sauber gehalten. Bereits früh im Jahr – oft schon… Mehr dazu Elternzeit: Junge Kleiber

Der Hagedasch

Dieser Vogel, dessen metallisch glänzendes Gefieder sofort beeindruckt, ist ein Ibis. Er trägt einen ungewöhnlichen deutschen Namen: Hagedasch. Aber dazu später. Bekannter und durch sein schwarz-weißes Federkleid vielleicht noch attraktiver, ist sein „Bruder“: der Pharaonenibis oder Heilige Ibis, der früher mit den alljährlichen Fluten des Nils in Ägypten eintraf und entsprechend verehrt wurde. Wer einen… Mehr dazu Der Hagedasch

Mit schwarzer Kehle

Bei diesem kleinen Insektenfressers, der wie der Trauerschnäpper und die Nachtigall zur  Schnäpperverwandtschaft zählt, ist die schwarze Kehle namensgebend und in der Tat sein prominentestes Kennzeichen – sofern wir ihn erst einmal entdeckt haben. Das ist oft jedoch gar nicht so leicht. Denn wenn wir ein Schwarzkehlchen auf einem Zweig im Gebüsch, auf Totholz oder… Mehr dazu Mit schwarzer Kehle

Mit blauer Kehle

Das Blaukehlchen ist unübersehbar, wenn es sich mal zeigt und nicht wie üblich im Gebüsch oder der Krautschicht des Bodens verborgen ist. Einzigartig lasurblau erstrahlt seine Kehle – jedenfalls bei den adulten Männchen. Kürzlich hatte ich das Glück, eines von ihnen kurzzeitig beobachten zu können. Ich hatte bereits aus einer Weide seinen Gesang gehört, bevor… Mehr dazu Mit blauer Kehle

Wie ein Weidenblättchen

„Weidenblättchen“ ist einer dieser deutschen Namen für den Zilpzalp, die Johann Friedrich Naumann in seiner Naturgeschichte der Vögel Mitteleuropas¹ für jede Vogelart minutiös aufgelistet hat. So ist er bei allen erfassten Arten vorgegangen. Beim Zilpzalp findet sich unter anderem noch „Weidensänger“, „braunfüßiger Laubvogel“ und – ganz wunderbar – „Weidenmücke“.² All diese Begriffe haben ihre Berechtigung,… Mehr dazu Wie ein Weidenblättchen