Neues aus der Vogelwelt

Was Medien und Fachpublikationen über die Welt der Vögel berichten.

Schriftzug Infos aus Fotocollage
29.04.2026

Kalk für Eischalen

gelesen in: Der Falke, 5/2025

Vogeleier haben eine stabile Kalkschale, so dass die brütenden Eltern sich mit mehr oder weniger Gewicht auf dem Gelege niederlassen können. Damit die feste und zugleich durchlässige Schale kurz vor dem Ablegen gebildet wird, muss ausreichend Kalziumkarbonat im Blutkreislauf des weiblichen Vogels vorhanden sein. Aber woher stammt es?

18.05.2026

Zwergseeschwalbe: sensibles Brutgeschäft

gelesen in: J. Of Ornithology, 167/2026

Die Zwergseeschwalbe ist von Verein Jordsand zum Seevogel des Jahres 2026 bestimmt worden. das liegt vor allem daran, dass der Bestand dieser kleine attraktiven Seeschwalbe sinkt. Ihr Bruterfolg ist auf Grund von Störungen und Beutegreifern zu gering. Manches ließe sich verbessern ...

27.06.2026

Vogelzählung als Ehrenamt

gelesen in: Vögel, 2/2026

Dass wir wissen, wie gut es den Brutvögeln in unserer Heimat geht, liegt vor allem daran, dass viele Ehrenamtliche unterwegs sind, um Vögel nach strengen Vorgaben zu erfassen. Zu ihn gehört auch Johanna Romberg, die seit langem Vögel beobachtet, als exzellente Autorin von ihnen berichtet und uns aktuell von den besonderen Freuden einer Kartiererin berichtet.

15.01.2026

Zwischenstopps für Säbelschnäbler

gelesen in: J. of Ornithology, 4/2025

Viele Watvögel der Küste ziehen nach der Brut aus Nordeuropa und auch aus Norddeutschland südwärts ins Winterquartier. Dabei pausieren sie von Zeit zu Zeit, um Nahrung aufzunehmen und zu ruhen. Weil diese Gebiete für den Zug und den Bestand einer Art wesentlich sind, haben Biologen aus Kiel solche Zwischenstopps untersucht.

12.02.2026

Vogelbestimmung mit KI

gelesen in: Der Falke, 2/2026

Einerseits ist es eine Hilfe, mittels künstlicher Intelligenzvögel zu bestimmen, sei es über ihr Äußeres, sei es über ihren Gesang. Andererseits geht durch die automatische Erkennung der jeweiligen Art, das differenzierende Betrachten beziehungsweise Hören verloren. Darunter leidet nicht nur die Vogelbeobachtung, sondern auch der Genuss.

04.03.2026

Die Grauammer als Indikator

gelesen in: Vögel, 2/2026

Auf Wiesen und Feldern hat die Vielfalt der Vogelarten extrem abgenommen. Die Grauammer ist einer dieser Feldvögel, deren Überleben hierzulande stark bedroht ist, weil ihr Lebensraum immer stärker eingeschränkt wurde. Der unscheinbare Vogel ist darum heute einer der Indikatorvögel, die über die Biodiversität Auskunft geben.

10.10.2025

Rebhuhn: Schlechte Karten

gelesen in: Der Falke, Sonderheft Vogelschutz, 2025

In Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern ist das Rebhuhn vom Aussterben bedroht. Hierzulande wurde es daher zum Vogel des Jahres 2026 gewählt. Welche Schutzmaßnahmen erfolgversprechend sind und dass sie großflächig angewendet werden müssen, beschreiben zwei Forschende, die sich auskennen.

17.11.2025

Seltenheit: Riesenfischuhu

gelesen in: Ornithologische Mitteilungen 9/10, 2025

Der Riesenfischuhu ist weltweit die größte Eule. Er lebt unter extremen Bedingungen an der Nord-Ostküste der Russischen Föderation – und außerdem in Nordjapan. Um diese Art mit nur noch 400 - 600 Vögeln vorm Aussterben zu bewahren, wird sie in ihrem natürlichen Lebensraum von russischen Wissenschaftlern beobachtet.

02.12.2025

Faszinierend: Hemprichmöwe

gelesen in: Der Falke, 12/2025

Hiesige Möwenarten wie die Silbermöwe haben als adulte Vögel ein vorwiegend weißes Federkleid. Aber es gibt auch dunklere Möwenarten; zu ihnen gehört die Hemprichmöwe. Auffällig und ein Hingucker ist die Färbung ihres Schnabels. Und wer möchte nicht wissen, woher die kleine Möwe des Mittleren Ostens ihren Namen hat.

05.08.2025

Als Ornithologe in Ungarn

gelesen in: Ornithologische Mitteilungen, 3-4/2024

Egon Schmidt zählt zu den osteuropäischen Ornithologen, die in historischen Umbruchzeiten besonders viel geleistet haben, aber allmählich in Vergessenheit geraten. Um so wichtiger, dass in Ornithologische Mitteilungen seiner und andere Lebensläufe als lockere Serie für ein deutschsprachiges Publikum publiziert werden.

25.08.2025

Das Auerhuhn retten

gelesen in: Der Falke, 9/2025

In Deutschland bestehen nur noch kleine Auerhuhn-Populationen. Besonders gefährdet ist der Bestand in Thüringen, wo man seit langem versucht mit Schutzgebieten, Nachzuchten und Wildfängen die Art zu erhalten und für Nachkommen zu sorgen. Der Verlust an Lebensraum ist für Auerhühner, die optimal an die Lebensbedingungen der Taiga angepasst sind, das Hauptproblem.

16.09.2025

Ein guter Brutplatz

gelesen in: J. of Ornithology, 2/2025

Ob eine Brut erfolgreich ist, hängt von vielen Faktoren ab. In manchen Gebieten der Schweizer Alpen brüten Steinschmätzer, die in Deutschland nur selten passende Brutplätze finden. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben die Merkmale von hochalpinen Brutplätzen untersucht und berichten, welche die Wahl günstig beeinflussen und welche nicht ...

31.05.2025

Riskanter Lebensraum

gelesen in: Der Falke, 6/2025

Auf einem besonders schönen See in Oberbayern finden sich alljährlich Haubentaucher ein, die dort ein Nest bauen und Junge aufziehen wollen. Es handelt sich um den beliebten Eibsee am Fuße der Zugspitze in 941 m Höhe. Er ist maximal 34 m tief. Als Brutgebiet ist er jedoch riskant. Im See schwimmen allerlei Fischarten, die sich für den fischfressenden Haubenaucher ...

25.06.2025

Neuer Lebensraum

gelesen in: J. of Ornithology, 3/2025

In Deutschland denken wir beim Thema Möwen meist an Silbermöwe oder Lachmöwe. Auch Herings-, Mantel- und Mittelmeermöwe sind für viele Menschen ein Begriff, aber die vergleichsweise kleine Schwarzkopfmöwe (Ichthyaetus melanocephalus bzw. Larus melanocephalus) ist bislang eher eine Unbekannte. Sie ähnelt im Brutkleid der Lachmöwe ...

12.07.2025

Salziger Lebensraum

gelesen in: Der Falke, 7/2025

Ein Vogel, aber auch ein Mensch, der viel Salz in Form von Natriumchlorid aufnimmt, muss sehen, dass er es wieder loswird. Viel Wasser zu trinken hilft, das Salz über die Nieren auszuscheiden. Aber wer im salzigem Seewasser lebt, muss sich etwas Besonderes einfallen lassen. Und das haben viele Vogelarten – wenn auch ungezielt – im Verlauf der Evolution bewerkstelligt ...

20.02.2025

Gute Brutplätze für den Brachvogel

gelesen in: J. of Ornithology, 1/2025

Bei Vogelarten, die in ihrem Bestand bedroht sind, kommt es darauf an, ihren Lebensraum und insbesondere mögliche Nistplätze zu schützen. Der Große Brachvogel zählt zu diesen Arten. Daher haben Wissenschaftler aus Polen untersucht, worauf es dem eleganten Watvogel bei der Nistplatzwahl ankommt - und worauf nicht. Füchsen und anderen Eierdieben geht er aus dem Weg...

17.03.2025

Heftig kämpfende Stare am Nistplatz

gelesen in: Der Falke, 3/2025

Wenn ein Star sich für einen Brutplatz entschieden hat, markiert er diesen gesanglich und weist ihn so als den eigenen aus. Aber nicht alle Artgenossen respektieren diese Art der Inbesitznahme. Denn gute Bruthöhlen sind begehrt. Dadurch kann es zu heftigen Kämpfen innerhalb der Art kommen. Aber auch andere Vogelarten können betroffen sein.

10.04.2025

Vogelfedern: Sammeln verboten

gelesen in: Ornithologische Mitteilungen, 3-4, 2024

Wer im Wald, auf der Wiese oder am Strand oder aus städtischen Grünflächen unterwegs ist, findet oft die eine oder andere hübsche Vogelfeder. Darf man sie mitnehmen? Darf man sie sammeln? Wer darf es allenfalls? Davon berichtet Hans-Heiner Bergmann, der bedauert, dass das Naturschutzgesetz die Naturbegegnung schmälert.

01.01.2025

Schwarzstörche optimieren ihr Zugverhalten

gelesen in: J. of Ornithology, 4/2024

Auf ihrem Zug in das afrikanische Winterquartier nutzen junge Schwarzstörche meist eine westliche oder östliche Zugroute, nur wenige fliegen über Italien oder Griechenland südwärts. Wie sich das Zugverhalten in den ersten drei Lebensjahren verändert, wurde an 70 Vögeln aus Bruten in Deutschland mit Hilfe von Datenloggern untersucht. Spannend!

07.12.2024

Der Vogelschnabel - ein Wunderwerk

gelesen in: Der Falke, 8/2024

Der Schnabel eines Vogel ist ein kompliziertes Gebilde aus Knochen und Horn. Er erfüllt ganz unterschiedliche Funktionen. Der Zoologe Hans-Heiner Bergmann gibt einen gut verständlichen Überblick über die Einsatzgebiete des Schnabels und erklärt unter anderem, warum er seine Farbe wechseln kann. Für den Vogelgesang spielt er jedoch kaum eine Rolle.

20.11.2024

Wenn das Habitat nicht mehr ist, was es mal war

gelesen in: Otis, 31, 2024

Vögel kommen zum Brüten gerne dorthin zurück, wo sie bereits einmal waren und sich mit dem Angebot an Brutplätzen und Nahrungsresourcen auskennen. Was aber passiert, wenn das Habitat durch menschliche Eingriffe verändert wurde? Das hat Reinhard Möckel an zwei Flächen, die mit Photovoltaikanlagen bestückt wurden, untersucht. Es ist ein wichtiger Vorher-Nachher-Vergleich.

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