Vor allem schwarz

Vor allem schwarz sind der relativ kleine Kopf, der Schnabel und das Gefieder der Ringelgans. Namensgebend ist ein auffälliges Detail: der weiße Ring oder Ringel an ihrem Hals. Selbst im Flug ist er oft gut zu sehen. Bei manchen Rassen dieser Art – heute heißt es Unterart statt Rasse – ist der Ring etwas breiter… Mehr dazu Vor allem schwarz

Überraschung: Dunkler Watvogel

Als ich im Juni an der Wesermündung eine Gruppe von Rotschenkeln beobachtete, gab es eine Überraschung: Ein langbeiniger Watvogel mit dunklem, weiß gepunktetem Gefieder flog plötzlich an einer Wasserstelle auf, wo er zuvor emsig nach Nahrung gesucht hatte. Dann landete er in der Ufervegetation, so dass ich ihn von der Beobachtungshütte aus gut sehen konnte.… Mehr dazu Überraschung: Dunkler Watvogel

Rotes Langbein

Rotschenkel tragen ihren Namen zu Recht. Wirklich wundervoll leuchten ihre langen roten Beine, wenn sie im Frühjahr an der deutschen Nordsee- oder Ostseeküste eintreffen. Die meisten Rotschenkel verbringen den Winter süd-westlich von uns: im Wattenmeer der Niederlande oder an der französischen Atlantikküste, auch am Mittelmeer – etwa in der Camargue. Viele andere ziehen nach Westafrika.… Mehr dazu Rotes Langbein

Veritable Weltbürger

Steinwälzer sind kleine, aber doch kräftig gebaute Vögel, die sich eigentlich nur an der „Waterkant“ – also der Meeresküste – aufhalten. Im Binnenland sind sie normalerweise nicht zu finden. Kräftig gebaut muss der Körper sein, denn der Vogel stochert nicht nur im Boden, sondern wendet mit dem Schnabel Steine um, die angeblich sogar sein eigenes… Mehr dazu Veritable Weltbürger

Boten des Wandels

Dies ist ein Buch über das extreme Leben der Weißstörche und die extremen Erlebnisse ihrer menschlichen Beobachter, das viele fesseln wird. Da bin ich mir sicher. Denn Holger Schulz (*1954) hat ein sehr persönliches Roadmovie getextet und Boten des Wandels mit eigenen Fotos illustriert. Er hält sich nicht mit trockenen Zahlen über den Bestand und… Mehr dazu Boten des Wandels

Rotgeschwänzter Segler

Beim „rotgeschwänzten Segler“ handelt es sich natürlich um den Rotmilan, und ich möchte es gleich vorweg sagen: Rund die Hälfte aller Individuen dieser Greifvogelart brüten in Deutschland, aber in den letzten beiden Jahrzehnten ist der Bestand bei uns stark geschrumpft – und wieder ist die moderne Agrarwirtschaft eine der Hauptursachen. Sie verknappt das Nahrungsangebot der… Mehr dazu Rotgeschwänzter Segler