Der lautstarke Seeadler

Der Schreiseeadler ist ein Ereignis – sein Anblick ebenso großartig wie der des nahverwandten Seeadlers. Aber während dieser etwa an den Gewässern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dank diverser Schutzmaßnahmen heute wieder oft zu sehen ist, lebt der Schreiseeadler im südlichen Afrika. Beide Greife sind, im Gegensatz zu Fischadler oder Schwarzmilan, keine Zugvögel. Sie sind standorttreu.… Mehr dazu Der lautstarke Seeadler

Rostrot geschwänzt

Der auf den ersten Blick so unauffällige grau-braune Heckensänger hält eine Überraschung bereit: Er kann sein attraktives Schwanzgefieder plötzlich auffächern und fast senkrecht aufrichten. Der Schwanz, gebildet von den Steuerfedern, hebt sich dann mit seinem auffälligen Rostbraun von dem insgesamt eher matten Federkleid deutlich ab. Zusätzlich springt am Ende der Schwanzfedern ein schwarz-weißes Fleckenmuster ins… Mehr dazu Rostrot geschwänzt

Abtauchen und auftauchen

Die Reiherente ist vor allem eins: ein hübscher, kleiner Taucher. Beim ihrem Namen kann sich der eine oder die andere ein Lächeln jedoch nicht verkneifen: „Reihern die?“, wurde ich schon gefragt. Nein, das nicht. Aber die Herren tragen diesen wunderbaren Federschopf, der ähnlich auch die langbeinigen Reiher ziert. Ansonsten sind sie richtige Enten, und zwar… Mehr dazu Abtauchen und auftauchen

Schnabelprächtige Tokos

Mit einem mächtigen, meist leicht gebogenen Schnabel sind zwei ganz unterschiedliche Vogelgruppen ausgestattet: Die Tukane in Mittel- und Südamerika und die Nashornvögel, deren Verbreitungsgebiet sich von der asiatischen Inselwelt bei Papua-Neuguinea bis an die Westküste von Afrika erstreckt. Von einigen afrikanischen Vertretern, den Tokos, will ich berichten. Denn diese auffälligen Vögel mit sonorer Stimme haben… Mehr dazu Schnabelprächtige Tokos

Schwebende Städte

In Afrika leben nahe Verwandte unserer Haus- und Feldsperlinge: die Webervögel. Manche von ihnen hängen kunstvoll geflochtene Einzelnester in einen Baum, andere Arten wie etwa die Siedelweber bauen Gemeinschaftsnester. Höchst aktiv werden die „Bauarbeiter”, wenn die Regenzeit einsetzt. Da wird gebalzt, gebaut und gebrütet – bis zu vier Bruten hintereinander wurden schon bei langen Regenzeiten… Mehr dazu Schwebende Städte

Klaffschnabel & Co.

Der Afrikanische Klaffschnabel¹ wirkt in seinem dunklen Gefieder, den fast schwarzen Beinen und dem breiten Schnabel nicht so elegant wie etwa der Weißstorch oder auch der Schwarzstorch, die in Mitteleuropa brüten und teilweise auch überwintern. Aber was für ein interessanter Muschel- und Schneckengourmet ist doch dieser langbeinige Storch. Im Caprivistreifen von Namibia stehen die Chancen… Mehr dazu Klaffschnabel & Co.

Winzling unter den Bienenfressern

Der Zwergspint ist der kleinste unter den farbenprächtigen Bienenfressern – auch Spinte genannt. Aber was für ein Zwerg: Faszinierend seine oberseits türkis-blau gerahmten Augen, diese freche gelbe Kehle und der bedrohlich wirkende Augenstreif, der vom Schnabel bis zum Hinterkopf zieht. Den dunklen Streifen kennen wir vom Neuntöter und anderen Würgen; wobei deren Name schon verrät,… Mehr dazu Winzling unter den Bienenfressern

Eine Leopardin der Lüfte

Ein mächtiger und unglaublich faszinierender Vogel ist der Kampfadler, der im südlichen Afrika lebt – jenseits der Sahara. Leider ist sein Bestand in den letzten Jahrzehnten stark geschrumpft, woran definitiv der Mensch Schuld ist. Weil dieser Greif, den ich in Namibia beobachten konnte, bei mir einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen hat, möchte ich ihn vorstellen und… Mehr dazu Eine Leopardin der Lüfte

Veritable Weltbürger

Steinwälzer sind kleine, aber doch kräftig gebaute Vögel, die sich eigentlich nur an der „Waterkant“ – also der Meeresküste – aufhalten. Im Binnenland sind sie normalerweise nicht zu finden. Kräftig gebaut muss der Körper sein, denn der Vogel stochert nicht nur im Boden, sondern wendet mit dem Schnabel Steine um, die angeblich sogar sein eigenes… Mehr dazu Veritable Weltbürger