Der schöne Vogelblog

Ein junger Star bettelt mit aufgerissenem Schnabel ein Elternteil um Futter.

„Hungerrrr …” | Bettelndes Starenkind

Die Vögel haben sich längst in viele Herzen hineingeflattert und gesungen. Wer singt denn da, fragen sich die einen, und stehen in der Nähe eines Pirols. Andere möchten wissen, wovon dieser Vogel mit einem so langen, löffelartig geformten Schnabel satt wird, und haben gerade den Löffler im Blick. Und wo treibt sich eigentlich die Mönchsgrasmücke im Winter herum, die im Frühling so wunderbar in unserem Garten singt? Auf diese und viele andere Fragen möchte ich in meinem Blog verständliche Antworten geben, mit Texten und illustrierenden Zitaten, mit Fotos, Grafiken und dem ein oder anderen Videoausschnitt. • Meine Texte formuliere ich selbst und zitiere mit Quellenangabe. Ich verwende keine KI.

Aktuelle Blogbeiträge

Im Stadtpark: die Singdrossel

Im Stadtpark: die Singdrossel

Die Singdrossel hat eine laute, durchdringende Stimme. Hat man diese einmal im Ohr, erkennt man die Art leicht wieder. Zwar sind einige Elemente ihres Gesangs besonders einprägsam, aber er ist keineswegs monoton, sondern sehr vielfältig und immer...

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Balkonbesuch: Blaumeisen-Kids

Balkonbesuch: Blaumeisen-Kids

Die flinken, quirligen Blaumeisen zu beobachten, ist ein Vergnügen. Aber kaum haben wir sie im Gebüsch, in einer Birke, einer Ulme oder Hainbuche entdeckt, sind sie oft schon wieder weggeflattert – oder zwischen Blättern verborgen. Bei diesem...

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Den Pirol hören

Den Pirol hören

Der Stimme des Pirols zu lauschen, ist ein geradezu erhebendes Gefühl. Das liegt an diesem glockenhellen Klang, der unverwechselbar ist und der sich – einmal gehört – für immer einprägt. So erging es mir jedenfalls. Im Monat Mai war ich zweimal in...

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Und das bin ich: Elke Brüser

Eine Frau blickt mit Kamera zwischen Buschwerk und Schilf in die Ferne.

Als promovierte Biologin bin ich seit meiner Kindheit der Natur und der Naturbeobachtung verbunden. Faszinierend finde ich die Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und wie sie sich im Verhalten widerspiegeln: Welches Tier frisst was oder wen? Wie bilden sich Paare und Allianzen? Warum begibt sich eine Tierart auf Wanderschaft und die andere nicht? Und ganz wichtig: Welche Sinnesleistungen, welche angeborenen und erlernten Verhaltensweisen sichern das Überleben einer Art? Immer ausgerüstet mit Fernglas und Kamera beobachte ich seit Jahren in Berlin und weltweit die flügelschlagenden und leisetretenden Erdbewohner.

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Die Vogelwelt in den Medien

15.01.2026

Zwischenstopps für Säbelschnäbler

gelesen in: J. of Ornithology, 4/2025

Viele Watvögel der Küste ziehen nach der Brut aus Nordeuropa und auch aus Norddeutschland südwärts ins Winterquartier. Dabei pausieren sie von Zeit zu Zeit, um Nahrung aufzunehmen und zu ruhen. Weil diese Gebiete für den Zug und den Bestand einer Art wesentlich sind, haben Biologen aus Kiel solche Zwischenstopps untersucht.

12.02.2026

Vogelbestimmung mit KI

gelesen in: Der Falke, 2/2026

Einerseits ist es eine Hilfe, mittels künstlicher Intelligenzvögel zu bestimmen, sei es über ihr Äußeres, sei es über ihren Gesang. Andererseits geht durch die automatische Erkennung der jeweiligen Art, das differenzierende Betrachten beziehungsweise Hören verloren. Darunter leidet nicht nur die Vogelbeobachtung, sondern auch der Genuss.

04.03.2026

Die Grauammer als Indikator

gelesen in: Vögel, 2/2026

Auf Wiesen und Feldern hat die Vielfalt der Vogelarten extrem abgenommen. Die Grauammer ist einer dieser Feldvögel, deren Überleben hierzulande stark bedroht ist, weil ihr Lebensraum immer stärker eingeschränkt wurde. Der unscheinbare Vogel ist darum heute einer der Indikatorvögel, die über die Biodiversität Auskunft geben.

Mehr aus der Vogelwelt in den Medien → quergelesen

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