Der schöne Vogelblog

Auf einer modernen Straßenlaterne steht ein dunkler Storch vor blauem Himmel.

StabilerStehPlatz | Abdimstorch

Die Vögel haben sich längst in viele Herzen hineingeflattert und gesungen. Wer singt denn da, fragen sich die einen, und stehen in der Nähe eines Pirols. Andere möchten wissen, wovon dieser Vogel mit einem so langen, löffelartig geformten Schnabel satt wird, und haben gerade den Löffler im Blick. Und wo treibt sich eigentlich die Mönchsgrasmücke im Winter herum, die im Frühling so wunderbar in unserem Garten singt? Auf diese und viele andere Fragen möchte ich in meinem Blog verständliche Antworten geben, mit Texten und illustrierenden Zitaten, mit Fotos, Grafiken und dem ein oder anderen Videoausschnitt. • Meine Texte formuliere ich selbst und zitiere mit Quellenangabe. Ich verwende keine KI.

Aktuelle Blogbeiträge

Ringelgans-Tage im Wattenmeer

Ringelgans-Tage im Wattenmeer

Ab Mitte März und bis in den Mai hinein sind im Wattenmeer vor der Nordseeküste von Schleswig-Holstein die Ringelgänse zu Besuch. Sie reisen definitiv nicht mit dem Zug an – so wie ich – und sie nehmen auch nicht die Fähre – so wie ich –, um dort...

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Helgoländer Heringsmöwe

Helgoländer Heringsmöwe

Die Heringsmöwe sieht der Silbermöwe sehr ähnlich und ist daher leicht mit ihr zu verwechseln. Im Bereich der deutschen Nordseeküste, wo sich die dunklere Heringsmöwe in den letzten Jahren ausgebreitet hat, sollten wir heutzutage also genauer...

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Behäbige Beobachterin

Behäbige Beobachterin

Den Ringeltauben und nahverwandten Arten eilt der Ruf voraus, dass sie etwas plump, eher apathisch und nicht sonderlich erfinderisch sind. Das erweist sich bei genauerem Hinsehen jedoch als trügerisch. Sie sind zwar nicht unbedingt fix, aber immer...

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Und das bin ich: Elke Brüser

Eine Frau blickt mit Kamera zwischen Buschwerk und Schilf in die Ferne.

Als promovierte Biologin bin ich seit meiner Kindheit der Natur und der Naturbeobachtung verbunden. Faszinierend finde ich die Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und wie sie sich im Verhalten widerspiegeln: Welches Tier frisst was oder wen? Wie bilden sich Paare und Allianzen? Warum begibt sich eine Tierart auf Wanderschaft und die andere nicht? Und ganz wichtig: Welche Sinnesleistungen, welche angeborenen und erlernten Verhaltensweisen sichern das Überleben einer Art? Immer ausgerüstet mit Fernglas und Kamera beobachte ich seit Jahren in Berlin und weltweit die flügelschlagenden und leisetretenden Erdbewohner.

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Die Vogelwelt in den Medien

15.01.2026

Zwischenstopps für Säbelschnäbler

gelesen in: J. of Ornithology, 4/2025

Viele Watvögel der Küste ziehen nach der Brut aus Nordeuropa und auch aus Norddeutschland südwärts ins Winterquartier. Dabei pausieren sie von Zeit zu Zeit, um Nahrung aufzunehmen und zu ruhen. Weil diese Gebiete für den Zug und den Bestand einer Art wesentlich sind, haben Biologen aus Kiel solche Zwischenstopps untersucht.

12.02.2026

Vogelbestimmung mit KI

gelesen in: Der Falke, 2/2026

Einerseits ist es eine Hilfe, mittels künstlicher Intelligenzvögel zu bestimmen, sei es über ihr Äußeres, sei es über ihren Gesang. Andererseits geht durch die automatische Erkennung der jeweiligen Art, das differenzierende Betrachten beziehungsweise Hören verloren. Darunter leidet nicht nur die Vogelbeobachtung, sondern auch der Genuss.

04.03.2026

Die Grauammer als Indikator

gelesen in: Vögel, 2/2026

Auf Wiesen und Feldern hat die Vielfalt der Vogelarten extrem abgenommen. Die Grauammer ist einer dieser Feldvögel, deren Überleben hierzulande stark bedroht ist, weil ihr Lebensraum immer stärker eingeschränkt wurde. Der unscheinbare Vogel ist darum heute einer der Indikatorvögel, die über die Biodiversität Auskunft geben.

Mehr aus der Vogelwelt in den Medien → quergelesen

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