Ferne Baumeister

Manchmal muss man etwas weiter reisen als in das Umland von Berlin oder über die Grenzen von Brandenburg hinaus. An jedem fünften Baum im Berliner Grunewald sitzt zwar ein Kleiber, so könnte man manchmal denken …, aber Felsenkleiber und Klippenkleiber, die sieht man hierzulande nicht. Ob das nur an den fehlenden Felsen oder Klippen liegt,… Mehr dazu Ferne Baumeister

Schwarzköpfige Flugkünstler

Manchmal unterscheiden sich Vogelarten rein äußerlich so wenig voneinander, dass man sie auch mit einem guten Fernglas kaum auseinanderhalten kann – vor allem wenn sie nicht ruhig sitzen. So erging es mir mit den verschiedenen Seeschwalben. Ihnen begegnete ich zum Beispiel an der Wattenmeerküste von Ost- und Nordfriesland, später in Frankreich und Weißrussland. Lange wusste… Mehr dazu Schwarzköpfige Flugkünstler

Die Flieger vom Tempelhofer Feld

Im Winter wirkt das Tempelhofer Feld nicht sonderlich attraktiv. Es dominieren die grauen Start- und Landebahnen, Büsche und Laubbäume stehen trostlos in der Gegend, ansonsten viel verdorrtes Kraut. Manchmal ist die Bodenflora überfroren, oft weht ein eiskalter Wind. Und doch lohnt sich ein Besuch, denn fast immer lassen sich Greifvögel blicken, Vogelschwärme überfliegen die unverbaute… Mehr dazu Die Flieger vom Tempelhofer Feld

Kleine Reiherkunde

Auf der Suche nach Singschwänen, überraschte mich im Havelland kürzlich ein Silberreiher. Solange es offene Wasserstellen gibt, bleiben Graureiher und Silberreiher hier, auch wenn zugefrorene Eisflächen ihnen das Fischen erschweren. Seidenreiher sind bei uns jedoch eine Rarität, denn sie wurden wegen ihrer Schmuckfedern fast ausgerottet. … Mehr dazu Kleine Reiherkunde

Augen-Blicke

Zum Naumann-Museum von Köthen in Sachsen-Anhalt treibt es vor allem Menschen, für die Johann Friedrich Naumann¹ als Begründer der Ornithologie Mitteleuropas kein Unbekannter ist. Aber ein Besuch der Ausstellung lohnt sich für jeden und jede – zu jeder Jahreszeit. Denn außer den Büchern und dem graphischen Werk von Naumann, gibt es hier seine Sammlung von… Mehr dazu Augen-Blicke

Miese Zeiten für die Eisente

Von der farbenprächtigen Eisente habe ich das erste Mal auf der Jahrestagung der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft 2016 gehört. Dort sprach eine Biologin aus Greifswald über die existenzielle Bedrohung dieser Meeresente. Gesehen habe ich die gut tauchende Eisente noch nie, was kein Wunder ist. Denn der hübsche Vogel verbringt zwar das  Winterhalbjahr in den flachen Gewässern… Mehr dazu Miese Zeiten für die Eisente