Von Helmen, Perlen und Tränen

Ein kleiner Kopf, etwas korpulent, kurze abgerundete Flügel und kräftige Füße – so lassen sich Hühnervögel gut charakterisieren. Leuchten außerdem helle, rundliche Flecken auf dem dunklen Gefieder, handelt es sich um Perlhühner. Und wenn der Kopf mit einem knöchernen Aufsatz – einer Art Helm – geschmückt ist, dann haben wir ein Helmperlhuhn vor uns. Oder… Mehr dazu Von Helmen, Perlen und Tränen

Wenn Krähen “hassen”

Kürzlich wurde es in unserem Garten mit altem Baumbestand laut – und ich neugierig. Denn da regten sich offenbar Nebelkrähen wiedereinmal ganz gewaltig auf. Sie lassen wirklich keine Gelegenheit aus, sich zu behaupten. Eigentlich konnte an diesem sehr grauen Novembermorgen nur ein Greifvogel der Anlass des anhaltenden Gekrächzes sein. Die Frage war allerdings welcher: Turmfalke,… Mehr dazu Wenn Krähen “hassen”

Der lautstarke Seeadler

Der Schreiseeadler ist ein Ereignis – sein Anblick ebenso großartig wie der des nahverwandten Seeadlers. Aber während dieser etwa an den Gewässern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dank diverser Schutzmaßnahmen heute wieder oft zu sehen ist, lebt der Schreiseeadler im südlichen Afrika. Beide Greife sind, im Gegensatz zu Fischadler oder Schwarzmilan, keine Zugvögel. Sie sind standorttreu.… Mehr dazu Der lautstarke Seeadler

Ein Jahr mit der Brandgans

Im Herbst und selbst im Winter stehen die Chancen nicht schlecht, große Gruppen von Brandgänsen im Wattenmeer der Nordsee zu beobachten. Mit ihrem schönen, kontrastreichen Gefieder, das beide Geschlechter schmückt, ist die Brandgans eigentlich nicht zu übersehen. Auch der rote Schnabel ist ein Hingucker. Er ist bei den männlichen Vertretern, den Erpeln, mit einer imposanten… Mehr dazu Ein Jahr mit der Brandgans

Hier wird gelöffelt

Es ist im Spätsommer wirklich nicht leicht, die verschiedenen Entenarten auseinander zu halten. Dann nämlich tragen nicht nur viele weibliche Entenvögel ein schlichtes, braun-scheckiges Federkleid, sondern auch ihre männlichen Artgenossen – die Erpel. Manche Arten lassen sich dennoch einfach bestimmen, zum Beispiel die Löffelente. Zwar ist auch bei Löffelenten das Gefieder sowohl der weiblichen wie… Mehr dazu Hier wird gelöffelt

Wenn der Kranich ruft

Immer hat es etwas Berauschendes, wenn am frühen Morgen die Kraniche von ihren Schlafplätzen im seichten Wasser aufbrechen oder abends von ihren Nahrungsplätzen dorthin zurückkehren. Die Kontaktlaute von diesen Trupps mit 30, 40 oder 50 bis weit über 100 Vögeln … phantastisch! Imposant sind allerdings auch die anderen Rufe des Grauen Kranichs, denn sein voluminöser… Mehr dazu Wenn der Kranich ruft

Der pfiffige Reiher

Es ist immer wieder erstaunlich, was Vögel sich einfallen lassen, um ohne viel Aufwand und oft durchaus trickreich an Nahrung zu kommen. Kürzlich konnte ich einen pfiffigen Graureiher beobachten, der sich einen speziellen Standort zum Fischen ausgesucht hatte. Der langbeinige Schreitvogel ergatterte dort reichlich Beute – und bekam keine nassen Füße. Graureiher wirken auf uns… Mehr dazu Der pfiffige Reiher

Abtauchen und auftauchen

Die Reiherente ist vor allem eins: ein hübscher, kleiner Taucher. Beim ihrem Namen kann sich der eine oder die andere ein Lächeln jedoch nicht verkneifen: „Reihern die?“, wurde ich schon gefragt. Nein, das nicht. Aber die Herren tragen diesen wunderbaren Federschopf, der ähnlich auch die langbeinigen Reiher ziert. Ansonsten sind sie richtige Enten, und zwar… Mehr dazu Abtauchen und auftauchen

Schnabelprächtige Tokos

Mit einem mächtigen, meist leicht gebogenen Schnabel sind zwei ganz unterschiedliche Vogelgruppen ausgestattet: Die Tukane in Mittel- und Südamerika und die Nashornvögel, deren Verbreitungsgebiet sich von der asiatischen Inselwelt bei Papua-Neuguinea bis an die Westküste von Afrika erstreckt. Von einigen afrikanischen Vertretern, den Tokos, will ich berichten. Denn diese auffälligen Vögel mit sonorer Stimme haben… Mehr dazu Schnabelprächtige Tokos

Überraschung: Dunkler Watvogel

Als ich im Juni an der Wesermündung eine Gruppe von Rotschenkeln beobachtete, gab es eine Überraschung: Ein langbeiniger Watvogel mit dunklem, weiß gepunktetem Gefieder flog plötzlich an einer Wasserstelle auf, wo er zuvor emsig nach Nahrung gesucht hatte. Dann landete er in der Ufervegetation, so dass ich ihn von der Beobachtungshütte aus gut sehen konnte.… Mehr dazu Überraschung: Dunkler Watvogel