Auf eigenen Füßen

Jungvögel, die wie der junge Grünspecht erst kürzlich das Nest oder die Bruthöhle verlassen haben und also flügge sind, leben gefährlich. Sie müssen unmittelbare Gefahren erkennen, warnende Rufe von Artgenossen und anderen Vögeln verstehen, sich zu verbergen wissen und sich selbst mit Nahrung versorgen können. Mit anderen Worten: Sie müssen „auf eigenen Füßen stehen”. Die… Mehr dazu Auf eigenen Füßen

Wie versteinert

Der Name Steinkauz beruht darauf, dass die kleine Eule besonders häufig auf Steinhaufen, alten Mauern oder auch Ziegeldächern zu finden ist. Außerdem brütet sie gerne in Scheunen und Schuppen, das tut sie aber auch in den Höhlungen von alten Weiden und Schopfbäumen. Dass der nachtaktive Steinkauz oft wie versteinert auf seinem Ausguck und tagsüber ziemlich… Mehr dazu Wie versteinert

Die aparte Nachbarin

Zugegeben, ich bin ein Fan dieser hübschen Wildtaube, der Ringeltaube. Ihr andauerndes Gurren geht manch menschlichem Stadtbewohner schon mal auf den Geist. Für mich ist sie allerdings zu allen Jahreszeiten eine hochgeschätzte Nachbarin. Ich muss sie nicht aufsuchen, denn sie lebt vor meinen Fenstern in einem Dachgeschoss – mitten in Berlin. Ihren deutschen Namen verdankt… Mehr dazu Die aparte Nachbarin

Der schmucke Nachtfischer

In Deutschland ist der reizvolle Nachtreiher eine Seltenheit. Denn dieser nachtaktive Vogel braucht zum Leben die naturbelassenen Uferzonen von Flussarmen oder seichte Gewässer. Einzelne Brutpaare gibt es hierzulande an den Weihern der Donauniederung bei Passau und im mittleren Neckartal. Häufiger sind sie in südlichen Ländern Europas.¹ Seit ich vor einigen Jahren in Serbien am Ufer… Mehr dazu Der schmucke Nachtfischer

Federspiel des Rothabichts

Die Tage um Pfingsten sind alljährlich auch ornithologisch eine Freude, jedenfalls für Habichtbegeisterte. Denn die Junghabichte, wegen ihres leicht rötlichen Gefieders auch Rothabichte¹ genannt, werden flügge. Sie treiben sich im Geäst ihres Horstbaumes herum und wagen immer weitere Ausflüge: zunächst hüpfend und flatternd von Ast zu Ast, dann von Baum zu Baum fliegend. Weil junge… Mehr dazu Federspiel des Rothabichts

Die Blechtrommler

In der Regel ist es so: Wir gehen durch den Wald und hören irgendwo, manchmal schwer zu orten, einen Specht an einem Baumstamm sitzen und klopfen. Er hämmert. Meist handelt es sich dann um einen Buntspecht, der nach schmackhaften Insektenlarven sucht, die im Holz verborgen sind. Manchmal ist er dabei, eine Höhle anzulegen oder zu… Mehr dazu Die Blechtrommler

Federboa vom „Vogel Frack“

Vielen Menschen gilt der Marabu als einer der hässlichsten Vögel überhaupt. Als geradezu ekelerregend wurden sein Aussehen und Verhalten bezeichnet. Dennoch oder gerade deshalb lohnt es, ihn genauer zu betrachten: Was verursacht diese Ablehnung? Und: Was hat er eigentlich mit der Federboa zu tun, die sich nicht nur der Filmstar Mae West um den Hals… Mehr dazu Federboa vom „Vogel Frack“

Kluge Abräumer

Dass hier eine Dohle auf dem noch gedeckten Tisch sitzt, ist kein Zufall. Denn Dohlen gehören zu den Tieren, die wir in der Biologie als Kulturfolger bezeichnen. Mit anderen Worten, sie nutzen den Lebensraum und die Lebensweise von uns Menschen, können in unserer Nähe ihre Bedürfnisse erfüllen, profitieren von unseren Gewohnheiten. Beispiele dafür, wie sie… Mehr dazu Kluge Abräumer

Im Fokus: Der Schreiadler

Was für ein Werk! Thomas Krumenacker hat ein fantastisches Buch über den Schreiadler geschrieben. Oder soll ich lieber sagen: Er hat ein fantastisches Buch über den Schreiadler fotografiert? Könige der Lüfte ist nämlich beides zugleich, Sachbuch und Bildband. Eigentlich ist das kein Wunder, denn der Autor ist nicht nur Ornithologe und arbeitet als Wissenschaftsjournalist für… Mehr dazu Im Fokus: Der Schreiadler