Und wo bleibt ER?

Schon im Januar beginnen Habichte mit der Balz. Allerdings muss man etwas Glück haben und etwas Ausdauer mitbringen, um sie dabei zu erwischen. In diesem Fall hatte ich erwartet, das Paar vom Vorjahr anzutreffen, das drei Junge großgezogen hatte. Aber es kam ganz anders. … Mehr dazu Und wo bleibt ER?

Der fotogene Jäger

Dieser Berliner Turmfalke aus dem Jahr 2017 zeigt, was an Falken besonders faszinierend ist: ihre dunklen Augen. Der junge Greif erlaubte mir, ihm dabei zuzuschauen, wie er blitzschnell aus der Luft herabstößt, die Beute schlägt und dann zerlegt. – Ein besonderes Erlebnis, durch das ich auch lernte, dass und warum die Füße – die sogenannten Fänge der Greifvögel – sehr unterschiedlich geformt sind. … Mehr dazu Der fotogene Jäger

An der Eiskante

Wenn im Winter die Seen zufrieren, beginnt für viele Wasservögel eine harte Zeit. Fehlen offene Wasserstellen, dann ziehen sie sogar weg. Denn damit sie nicht verhungern, brauchen die einen das offene Wasser, um tauchend Fische zu ergattern, die anderen brauchen es, um an Wasserpflanzen zu gelangen. Zu den Vegetariern unter den Wasservögeln gehören die Höckerschwäne,… Mehr dazu An der Eiskante

Zwei Schnepfen, drei Fundorte

Schnepfen gehören zu den Watvögeln, die am Strand, im Watt, auf feuchten Wiesen oder an einer Felsküste unterwegs sind. Die meisten sind langbeinig. Viele Arten ähneln einander. Es gibt aber ein paar besonders auffällige Vertreter, etwa den Säbelschnäbler oder den Austernfischer mit leuchtend rotem Schnabel und ebensolchen Beinen. Der größte Watvogel ist der Große Brachvogel.… Mehr dazu Zwei Schnepfen, drei Fundorte

Die Glanzvolle

Ich möchte euch heute die Glanzkrähe vorstellen (Corvus splendens), die ihren Namen wirklich zu Recht trägt. Das lateinische Verb splendere bedeutet glänzen, und diese Vogelart glänzt in der Tat ganz besonders. Auch das Gefieder anderer Corviden, wie man die Familie der Krähen und anderer Rabenvögel nennt, glänzt auffällig – etwa das Federkleid der Elster oder der pechschwarzen Saatkrähen… Mehr dazu Die Glanzvolle

Welch ein Tag!

Letzten Winter war ich total überrascht, einen Sperber in unserem Garten zu entdecken. Da wusste ich noch nicht, dass es speziell diese Greife im Winter in die Städte und die Nähe der Menschen zieht. Hier lohnt es sich, nahe einem Futterhäuschen zu lauern, um sich zum Beispiel einen Sperling oder eine Amsel zu schnappen.… Mehr dazu Welch ein Tag!

Auftanken im Maisfeld

Im Oktober tauchen sie zu zigtausenden in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf: Kraniche aus dem hohen Norden. Wenn Grus grus, der Graue Kranich, hier rastet, schlägt mein Herz höher. Alle Jahre wieder! Manchmal starte ich morgens um 6 Uhr in Berlin, um dabei zu sein, wenn die „Vögel des Glücks“ – wie sie auch genannt werden… Mehr dazu Auftanken im Maisfeld

Federohren am Pripjat

Endlich will ich von meiner ersten Begegnung mit einer Waldohreule berichten. Es war dies ein ganz unerwartetes Ereignis am Rand der weißrussischen Stadt Turau, wo der mäandrierende Pripjat und seine Feuchtgebiete schon seit einigen Jahren unter Naturschutz stehen. Ich besuchte mit anderen Ornithologen aus Deutschland eine kleine Beringungsstation, und erfuhr dort, dass sich keine 50… Mehr dazu Federohren am Pripjat