Weitgereister Laubsänger

So wie die Störche, Schwarzmilane und Fischadler sind Anfang April auch viele kleine Singvögel aus dem Winterquartier zurück. Zu ihnen gehört der Fitis. Diesen quirlig herumflatternden, farblich unauffälligen Insektenfresser in der Baumkrone von Birken oder im Weidengebüsch zu entdecken, ist eine Freude – und keine Kleinigkeit. Kürzlich hatte ich endlich Erfolg, und zwar am Polder… Mehr dazu Weitgereister Laubsänger

Kleine Namenskunde: Hemprichmöwe

Heute möchte ich eine Möwe vorstellen, die nicht zu den hiesigen Möwenarten zählt und also weder am Nordsee- noch am Ostseestrand zu beobachten ist. Doch ihr eindrucksvolles Aussehen hat mich fern der Heimat schwer beeindruckt. Es geht um die Hemprichmöwe. Nicht nur ihr Aussehen faszinierte mich. Diese Möwe transportiert geradezu Forschungsgeschichte in ihrem Gefieder. Das… Mehr dazu Kleine Namenskunde: Hemprichmöwe

Der reizvolle Sandfisch

Vor langer Zeit habe ich versprochen, irgendwann einmal von meiner ersten Begegnung mit einem Sandfisch zu berichten. Dieser kleine Kerl ist weder Fisch noch Vogel, sondern ein geschupptes Kriechtier beziehungsweise ein Reptil. Er ist ein so reizvolles Geschöpf, dass ich ihn in der Blogrubrik Leisetreter unbedingt vorstellen möchte. Dass manche Menschen diese Echse als Apothekerskink… Mehr dazu Der reizvolle Sandfisch

Eislaufkunst auf Vogelfüßen

Auf Vogelfüße passen keine Schlittschuhe, die sich bekanntlich zum kontrollierten Gleiten auf gefrorenem Wasser bestens eignen. Doch viele Wasservögel kommen nicht drumherum, sie müssen das Schreiten und Abbremsen, das Starten und Landen auf glattem Eis lernen und perfektionieren. Als Jungvögel erleben sie den zugefrorenen See, zumal die spiegelglatte Eisfläche, das erste Mal. Da heißt es,… Mehr dazu Eislaufkunst auf Vogelfüßen

Die Niedliche

Im Herbst ist von unseren Singvögeln nicht viel zu sehen, aber Enten wie die kleine Krickente kommen im November groß heraus. Sie und andere aus der Verwandtschaft der Entenvögel tragen bereits das attraktive Prachtkleid, das von der Paarungbildung im Spätherbst bis zur Brut im Frühjahr halten muss – auch wenn es zischenzeitlich noch etwas aufgefrischt… Mehr dazu Die Niedliche

Nisten am Fels

Auf Helgoland brütet die Dreizehenmöwe seltener als noch vor einigen Jahren. Das hörte ich kürzlich auf der Jahrestagung der Deutschen Ornithologen Gesellschaft (DO-G) in Wilhelmshaven. Der rote Felsen mit seinen steil abfallenden Wänden ist in Deutschland der einzige Brutplatz dieser aparten Möwenart, deren Verbreitungsgebiet sich im Atlantik und Pazifik sehr weit nach Norden erstreckt. Aber… Mehr dazu Nisten am Fels