Kraniche: Frühe Zählstunde

Im Herbst treffen alljährlich viele tausend Kraniche aus Skandinavien, Polen und dem Baltikum in nördlichen Regionen Deutschlands ein. Es ist dies ein wichtiger Zwischentopp zum Auftanken. Zur selben Zeit sind auch Kranichzähler und Kranichzählerinnen frühmorgens um 6 Uhr auf den Beinen, zum Beispiel im Rhinluch nordwestlich von Berlin. Ab Mitte September bis weit in den… Mehr dazu Kraniche: Frühe Zählstunde

Hier wird gelöffelt

Es ist im Spätsommer wirklich nicht leicht, die verschiedenen Entenarten auseinander zu halten. Dann nämlich tragen nicht nur viele weibliche Entenvögel ein schlichtes, braun-scheckiges Federkleid, sondern auch ihre männlichen Artgenossen – die Erpel. Manche Arten lassen sich dennoch einfach bestimmen, zum Beispiel die Löffelente. Zwar ist auch bei Löffelenten das Gefieder sowohl der weiblichen wie… Mehr dazu Hier wird gelöffelt

Wenn der Kranich ruft

Immer hat es etwas Berauschendes, wenn am frühen Morgen die Kraniche von ihren Schlafplätzen im seichten Wasser aufbrechen oder abends von ihren Nahrungsplätzen dorthin zurückkehren. Die Kontaktlaute von diesen Trupps mit 30, 40 oder 50 bis weit über 100 Vögeln … phantastisch! Imposant sind allerdings auch die anderen Rufe des Grauen Kranichs, denn sein voluminöser… Mehr dazu Wenn der Kranich ruft

Der pfiffige Reiher

Es ist immer wieder erstaunlich, was Vögel sich einfallen lassen, um ohne viel Aufwand und oft durchaus trickreich an Nahrung zu kommen. Kürzlich konnte ich einen pfiffigen Graureiher beobachten, der sich einen speziellen Standort zum Fischen ausgesucht hatte. Der langbeinige Schreitvogel ergatterte dort reichlich Beute – und bekam keine nassen Füße. Graureiher wirken auf uns… Mehr dazu Der pfiffige Reiher

Schnabelprächtige Tokos

Mit einem mächtigen, meist leicht gebogenen Schnabel sind zwei ganz unterschiedliche Vogelgruppen ausgestattet: Die Tukane in Mittel- und Südamerika und die Nashornvögel, deren Verbreitungsgebiet sich von der asiatischen Inselwelt bei Papua-Neuguinea bis an die Westküste von Afrika erstreckt. Von einigen afrikanischen Vertretern, den Tokos, will ich berichten. Denn diese auffälligen Vögel mit sonorer Stimme haben… Mehr dazu Schnabelprächtige Tokos

Überraschung: Dunkler Watvogel

Als ich im Juni an der Wesermündung eine Gruppe von Rotschenkeln beobachtete, gab es eine Überraschung: Ein langbeiniger Watvogel mit dunklem, weiß gepunktetem Gefieder flog plötzlich an einer Wasserstelle auf, wo er zuvor emsig nach Nahrung gesucht hatte. Dann landete er in der Ufervegetation, so dass ich ihn von der Beobachtungshütte aus gut sehen konnte.… Mehr dazu Überraschung: Dunkler Watvogel

Rotes Langbein

Rotschenkel tragen ihren Namen zu Recht. Wirklich wundervoll leuchten ihre langen roten Beine, wenn sie im Frühjahr an der deutschen Nordsee- oder Ostseeküste eintreffen. Die meisten Rotschenkel verbringen den Winter süd-westlich von uns: im Wattenmeer der Niederlande oder an der französischen Atlantikküste, auch am Mittelmeer – etwa in der Camargue. Viele andere ziehen nach Westafrika.… Mehr dazu Rotes Langbein

In der Deckung singen

Wenn eine Nachtigall singt, ist es ein Kinderspiel sie zu hören und zu identifizieren. Denn der kleine 25-Gramm-Vogel hat ein Stimmchen, das es in sich hat. Und sein Gesang ist von anderen Vogelarten gut zu unterscheiden. Den aufmerksamen Sänger zu sehen, ist jedoch ein anderes Ding. Das hat nicht nur damit zu tun, dass Nachtigallen… Mehr dazu In der Deckung singen