Szenen einer Ehe: Zusammenhalt

Die Kanadagans ist eine beeindruckende Erscheinung und größer noch als die ihr ähnliche Weißwangengans, auch Nonnengans genannt. Sie zählt in Europa zu den eingewanderten Tierarten, den Neozoen, lebt und brütet seit rund 50 Jahren auch in Deutschland. Einerseits verhält sich diese ursprünglich nordamerikanische Gänseart äußerst territorial. Andererseits gilt die Kanadagans als sehr soziale Vogelart und… Mehr dazu Szenen einer Ehe: Zusammenhalt

Die Niedliche

Im Herbst ist von unseren Singvögeln nicht viel zu sehen, aber Enten wie die kleine Krickente kommen im November groß heraus. Sie und andere aus der Verwandtschaft der Entenvögel tragen bereits das attraktive Prachtkleid, das von der Paarungbildung im Spätherbst bis zur Brut im Frühjahr halten muss – auch wenn es zischenzeitlich noch etwas aufgefrischt… Mehr dazu Die Niedliche

Kurioser Libellenfänger

Der Graureiher ist vielen als Fischreiher bekannt, obgleich das nicht sein offizieller Artname ist. Mit Fokus auf die Gefiederfarbe heißt er Graureiher oder wissenschaftlich Ardea cinerea. Allerdings: Am Ufer oder auf einem toten Ast im Wasser zu stehen und sich blitzschnell einen vorbeischwimmenden Fisch zu schnappen, das ist gewissermaßen die Profession dieses langbeinigen, grauen Reihers.… Mehr dazu Kurioser Libellenfänger

Nisten am Fels

Auf Helgoland brütet die Dreizehenmöwe seltener als noch vor einigen Jahren. Das hörte ich kürzlich auf der Jahrestagung der Deutschen Ornithologen Gesellschaft (DO-G) in Wilhelmshaven. Der rote Felsen mit seinen steil abfallenden Wänden ist in Deutschland der einzige Brutplatz dieser aparten Möwenart, deren Verbreitungsgebiet sich im Atlantik und Pazifik sehr weit nach Norden erstreckt. Aber… Mehr dazu Nisten am Fels

Kiebitze auf dem Zug

Der Vogelreichtum in der Nuthe-Nieplitz Niederung südlich von Berlin ist für Vogelbeobachterinnen wie mich immer wieder ein Genuss. Anfang September traf ich dort recht unerwartet und binnen einer Woche gleich zweimal auf die so selten gewordenen Kiebitze. Sie gehören zur Familie der Regenpfeifer. Gut bekannt sind mir die vielfältig schillernden, von unten schwarz-weißen leuchtenden Vögel… Mehr dazu Kiebitze auf dem Zug

Federwechsel: Die Verwandlung

Die Monate August und September sind bei vielen schwimmenden Vogelarten die Zeit des Federwechsels. Das lässt sich bei einem Spaziergang durch einen beliebigen Stadtpark mit Teich oder am Seeufer leicht besichtigen: Federn treiben auf der Wasserfläche und liegen im Gras. Manche Teichbewohner sehen nun nicht besonders attraktiv aus. Meist ruhen sie träge am Ufer oder… Mehr dazu Federwechsel: Die Verwandlung

Auf eigenen Füßen

Jungvögel, die wie der junge Grünspecht erst kürzlich das Nest oder die Bruthöhle verlassen haben und also flügge sind, leben gefährlich. Sie müssen unmittelbare Gefahren erkennen, warnende Rufe von Artgenossen und anderen Vögeln verstehen, sich zu verbergen wissen und sich selbst mit Nahrung versorgen können. Mit anderen Worten: Sie müssen „auf eigenen Füßen stehen”. Die… Mehr dazu Auf eigenen Füßen