Rotgeschwänzter Segler

Beim „rotgeschwänzten Segler“ handelt es sich natürlich um den Rotmilan, und ich möchte es gleich vorweg sagen: Rund die Hälfte aller Individuen dieser Greifvogelart brüten in Deutschland, aber in den letzten beiden Jahrzehnten ist der Bestand bei uns stark geschrumpft – und wieder ist die moderne Agrarwirtschaft eine der Hauptursachen. Sie verknappt das Nahrungsangebot der… Mehr dazu Rotgeschwänzter Segler

Zwischenstopp kurz vor Berlin

Der Kiebitz verdankt seinen deutschen Namen dem etwas schrillen Ruf „kju-wit“. Die Franzosen gaben ihm den Beinamen „huppé“, was – wie beim Wiedehopf „Huppe fasciée“ – auf die fesche Haube (huppe) anspielt. Manchmal wirkt sie wie ein Krönchen. Die Briten hingegen tauften den schwarz-weißen, oft zauberhaft schillernden Vogel „Lapwing“. Und tatsächlich wirken seine Flügel (wings),… Mehr dazu Zwischenstopp kurz vor Berlin

Besuch vom Seeadler

Mein Besuch der brandenburgischen Fischteiche galt eigentlich dem Fischadler. Aber wer sich Zeit nimmt, mal auf den Horizont und mal auf die Wasserfläche schaut, kann immer mit Überraschungen rechnen. In diesem Fall war es der Besuch des Seeadlers, dem ich bisher noch nie so nahe gekommen war. Sein Kommen kündigte sich an. Eine ganze Weile… Mehr dazu Besuch vom Seeadler

Drei auf der Scheune

Einige Vogelfreunde und Vogelfreundinnen haben mich schon gefragt, wie es denn meinen Lieblingen unter den Weißstörchen Tristan und Isolde geht – speziell ihrem Nachwuchs von 2018. Und natürlich habe ich ihren Horst im Süden von Berlin den Sommer über einige Male besucht. Vorweg: Alles in Ordnung trotz der Trockenheit und Hitze! Aber ein storchentypisches Drama… Mehr dazu Drei auf der Scheune

Der “Güllestorch”

Ich traute meinen Augen kaum: Auf einem stoppeligen Maisfeld aus dem letzten Jahr, unmittelbar an die Landstraße grenzend, waren zwei Güllewagen in Aktion. Und ganz ruhig am Straßenrand stand ein Adebar – wie der Storch auch genannt wird. Dieser Weißstorch stand einfach so da, ließ sich weder von mir, noch vom Motorenlärm oder dem Gestank… Mehr dazu Der “Güllestorch”

Mit rötlichem Schimmer

Gestatten, mein Name ist „Bluthänfling“ – oder auch schlicht „Hänfling“. Mir schmecken Hanf – daher der Name – und viele andere Sämereien und Wildkräuter. Ich bin ein männliches Exemplar und gehöre zur Gruppe der Finkenvögel. Zu meinen nahen Verwandten zählen der Buchfink und der Distelfink, den die meisten unter dem Namen Stieglitz kennen. Die rötliche… Mehr dazu Mit rötlichem Schimmer

Fischender Weißbauch

In Deutschland brüten heutzutage wieder über 500 Fischadlerpaare, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern zwischen Elbe und Oder. Eines von ihnen konnte ich jetzt, zu Beginn der Brutsaison, im Naturpark Nuthe-Nieplitz beobachten. Das Paar besetzt seit Jahren den angebotenen Horst auf einem der vielen Fischteiche. Besonders gestaunt habe ich über die mehrmaligen Fischfangbemühungen dieser sehr… Mehr dazu Fischender Weißbauch