Gemalte und gesprayte Vögel

21. Februar 2026 | Mensch & Vogel, Wissenswertes | 4 Kommentare

Hausfassade (Bremerhaven 2016)

Beeindruckende, überdimensionierte Vögel, die auf oft triste Hausfassaden, auf graue Betonwände oder technische Bauten wie Trafostationen gemalt oder gesprayt sind, fallen in der düsteren Jahreszeit besonders auf. Aber sie sind immer da!

Ich möchte heute euer Augenmerk – im eigentlichen Wortsinn: die Augen sollen es bemerken – auf solche Abbildungen von Vögeln richten. Denn ich finde, sie sind beachtenswert und nicht nur in der Stadtlandschaft von öden Großstädten eine wunderbare und unterhaltsame Bereicherung, zumal wenn sie Geschichten erzählen oder Fragen aufwerfen.

Meine Sammlung von Fotos von gemalten Vögeln ist mit der Zeit und in veschiedenen Ländern gewachsen. Ich kann nur einen kleinen, sehr persönlichen Überblick geben. Und leider ist die Qualität der Fotos hier auf der Webseite nicht so gut wie im Original. Schließlich: Wie üblich sind alle Fotos per Copyright © geschützt.

Eine Definitionssache

Die moderne Wandmalerei ist vielfältig und als Urban Art oder Straßenkunst (Streetart) vor allem in der Stadt verankert. In der Kunstwelt und der Streetart-Szene ist sie unter dem Schlagwort Mural Art zu finden.

Tradition: an einer Straße in Turov (Belarus 2017)

Historisch betrachtet, handelt es sich um Kunst, wie sie seit langem beim Ausmalen der Innen- und Außenwände von Kirchen und Schlössern produziert wird. Auch die Fassaden von Wohnhäusern werden nicht erst seit heute farbig gestaltet und verändern das Stadtbild. Oft kommen dabei Motive aus der Natur zum Zuge, zum Beispiel Vögel oder Pflanzen als dekoratives Element.

Von meiner Reise nach Weißrussland beziehungsweise Belarus, wo ich eine faszinierende Landschaft erleben und viele quicklebendige Vögel beobachten konnte, habe ich zwei Fotos von Häusern mit Störchen als künstlerisch gestaltetes Motiv mitgebracht. Das eine ist eine traditionelle Darstellung, genaugenommen ist es eine bemalte Holzschnitzerei. Das andere ist ein für sozialistisch geprägte Staaten typisches Wandbild. Es feiert nicht nur den Weißstorch, sondern auch die Getreideernte auf dem Acker.

Moderne: Storch als Sommergast über Getreidefeldern (Bereza, Belarus 2017)

Exkurs: Schrittweise Entwicklung

Die Wandmalerei erhielt insbesondere durch mexikanische Kunstwerke und ihre farbintensiven Darstellungen in den 1920er Jahren eine moderne und politisch gemeinte Richtung, die als Muralismo bekannt ist. Auch in anderen Staaten wurden und werden Wandmalereien als Möglichkeit der Darstellung gesellschaftspolitischer Absichten und für ihre gedanklichen Verankerung genutzt.

In eine formal andere Richtung weisen jene Graffitis, die – ebenfalls als politische Ansage gemeint – in den USA in den 1970er Jahren auf Gebäude gesprayt beziehungsweise gemalt wurden. In Form von Schriftzeichen, dem sogenannten Writing, wurde so allseits sichtbarer Protest ausgedrückt. Es war ein Aufschrei jener, deren Wohnviertel etwa in der Bronx vernachlässigt worden waren und die sich gesellschaftlich missachtet fühlten. Mit ihren Graffitis okkupierten die „Writer“ den öffentlichen Raum. Dabei waren und sind ihre jeweiligen Schriftzeichen individuell. Einzelne Sprayer und Sprayerinnen machten sich so sichtbar und auch identifizierbar – obgleich ihre Werke illegal waren.

Mit der Zeit wurde das Writing durch figurative Elemente ergänzt. Dadurch kamen dann zum Beispiel Monsterfiguren auf die Wände, aber auch geflügelte Tiere wie etwa Eulen. Parallel dazu wurden in den USA die Graffitis unter dem Einfluss der farbenprächtigen Wandmalerei Mexikos bunter, und es wurde die Fassadenbemalung als eigene Kunstform entdeckt. Schließlich wurde Streetart durch öffentliche Programme in den USA und mit Verzögerung auch in Europa gewürdigt. Als Mural Art sind großflächige Wandmalereien heute vielfach legal und global präsent.

Minimalistische Vogelbilder

Die Abbildungen von Vögeln auf Wänden sind häufig großformatig – manchmal minimalistisch, oft opulent. In meiner Heimatstadt Bremerhaven fiel mir an der Rückwand des Zoos am Meer eine Art Pinguinparade ins Auge. Sie ist geradezu eine kleine Bewegungsstudie. Mit großer Leichtigkeit sind die durch das Wasser „fliegenden” Pinguine auf den Beton gezaubert.
Vermutlich hat der Künstler oder die Künstlerin die Vögel mit Hilfe einer Schablone auf die helle Fläche gesprayt. Er oder sie hat das Werk als Bremsky, also mit einer Anspielung auf die Graffitikoryphäe  Banksy, signiert.

Pinguine auf einer Wand am Willy-Brandt-Platz (Bremerhaven 2024).

Ebenfalls leicht und zugleich bodenständig sind im litauischen Klaipeda drei Lachmöwen auf die Rückwand eines ehemaligen Hafengebäudes gemalt, das heute eine Ruine ist. Bis zum Ende des 2. Weltkriegs gehörte es zu den Hafenanlagen beziehungsweise dem Handelsplatz der Stadt Memel (heute Klaipeda).

Das Wandbild zeigt drei überdimensionierte Lachmöwen, von denen nur eine – zumindest teilweise – ausgemalt ist.¹ Mich hat diese Mischung aus ehrwürdiger Ruine, vernachlässigtem Umfeld und ästhetischer Aufwertung durch die großflächigem Möwen sofort fasziniert. Doch ich möchte nicht verschweigen, dass meine vogelbegeisterten Mitreisenden für diese „leblosen“ Vögel kein Auge hatten.

Lachmöwen an verrottetem Hafengebäude in Klaipeda (Litauen 2023)

Opulente Vogelbilder

Manchmal sind Abbildungen von Vögeln als Streetart beziehungsweise Urban Art geradezu genial in das Stadtbild integriert. Dazu gehört dieses Wandbild in Lissabon, das großflächig die Hauswand nahe dem Elevador de Santa Justa schmückt und ein echter Hingucker ist. Das liegt an der künstlerischen Ausgestaltung der beiden Pelikane und der eindrucksvollen Farbwahl ihres Erschaffers, der sein Werk signiert hat.
Beeindruckend, wie diese Augen etwaige Passanten fixieren! (An ein solches Wandbild lehnt man sich jedenfalls nicht an. Oder hat sich die Portugiesin vor dem starren Blick der Vögel in Sicherheit gebracht?)

Pelikane (Lissabon 2023)

Das folgende Wandbild in einer regennassen Straße von Barcelona fasziniert durch seine Leuchtkraft und seine Farbenpracht, die durch die weihnachtliche Festbeleuchtung noch hervorgehoben wird. Das Gemälde versetzt den großen Papagei – vermutlich ein Scharlachara – aus seiner südamerikanischen Heimat in die spanische Altstadt und umgibt ihn mit floralen Elementen, die an seine eigentlich Herkunft erinnern.

Papagei (Barcelona 2025)

Während diese beiden Vogelbilder fraglos Auftragsarbeiten waren, fallen am Südufer des Tejo Wandmalereien auf, die Graffiti beziehungsweise Streetart im ursprünglichen Sinne darstellen. An den Gemäuern der alten Hafenanlagen von Lissabon – sie gehören zur Stadt Almada – haben sich viele Künstler und Künstlerinnen „verewigt“ – eine Redewendung, die hier nur bedingt zutrifft, denn es ist eine Frage der Zeit, wann all diese Gebäude verschwinden und hochpreisigen Immobilien Platz machen …

Papagei am Cais do Ginjal (Lissabon 2023)

Wer also auf den alten Kaianlagen von Cacilhas, das zu Almada gehört, entlang geht, stößt irgendwann auf diesen blauköpfigen Ara, der von einem Berliner Künstler signiert ist. Der Vogel reckt sich gewissermaßen aus der Kaimauer.
Als südamerikanischer Papagei mit unklarer Artzugehörigkeit ist er am Ufer des Tejo einerseits „deplatziert” und ein Fremdkörper zwischen all den anderen mehr oder minder symbolträchtigen Graffitis. Andererseits hebt ihn eben das besonders heraus.

Dekorative Vogelbilder allerorten

Nicht nur von den Wänden der Stadt schauen uns riesige Vögel an und überraschen, weil sie dort, wo sie einem ins Auge fallen, nicht wirklich hingehören. Auch auf technischen Bauwerken wie Trafostationen oder Pumpstationen sind sie häufig abgebildet.

Graureiher im Herbstlaub (Gräbendorf 2023)

Dabei handelt es sich in der Regel um Auftragsarbeiten, etwa von dem Netzbetreiber e.dis oder dem Energieversorger emb, die mit regionalen Agenturen wie art-efx in Potsdam oder mit heimischen Künstlern und Künstlerinnen zusammenarbeitet.

Zweierlei ist bei diesen Vogelbildern auffällig:

Die Abbildungen der Vögel sind fotorealistisch, d.h. zurückhaltend in der künstlerischen Ausgestaltung.
In der Regel werden Motive gewählt, die regional verankert sind.

Regional verankert ist zum Beispiel der Graureiher, der im brandenburgischen Gräbendorf im Ortskern nahe der Kirche „herumlungert”. Das gilt ebenso für die Lachmöwen, die der gebürtige Brandenburger Patrick Kieper im Ostseebad Zingst auf eine Trafostation gesprayt hat. (Danke dafür. Denn wer möchte sich in der Einkaufs- und Flanierzone des Seebads den grauen Kasten einer Trafostation vorstellen?)

Von hier aus ist der Ostseestrand nicht fern, und die schwarzköpfigen Lachmöwen in ihrem attraktiven Prachtkleid, laden uns zu einem Strandspaziergang ein. Wir sehen sie aus großer Nähe, eingefangen wie mit dem Teleobjektiv einer Kamera oder wie durch ein Spektiv: Fotorealismus eben.

Lachmöwen in der Flanier- und Einkaufszone (Zingst 2020)

Vogelbilder mit einer Botschaft

Manche Abbildungen von Vögeln auf Wänden sind im wahrsten Sinne des Wortes Mural Art oder kurz Murals und können den Eindruck eines ganzen Stadtquartiers verändern.² Sie haben sich – wie die Pelikane von Lissabon – von den fotorealistischen Wandbildern entfernt.

Neben den rein dekorativen Werken, die vielfach von Wohnungsbaugesellschaften beauftragt werden, gibt es auch Abbildungen mit Vögeln, die eine Botschaft transportieren. Das gilt beispielsweise für die Murals vom Team innerfields aus Berlin, denen ihre künstlerische Freiheit auch bei großen Auftraggebern wichtig ist.

Streitende Friedenstauben (Tiflis 2019; ©innerfields)

In Tiflis haben innerfields zwei weiße, sich streitende Tauben auf eine riesige Fassade gebannt und wollen damit zum Nachdenken anregen. Denn einerseits steht das Motiv der weißen Taube wie kein anderes für Friedfertigkeit, zumal wenn die eine Taube – wie hier zu sehen – mit einem Ölzweig im Schnabel daherkommt. Andererseits illustriert dieses Wandbild, das in Georgiens Hauptstadt bei einem Kunstfestival entstand, einen heftigen Streit; und die Erzählung ist dadurch eine ganz andere: Die beiden Tauben sind nicht friedfertig. Sie kämpfen um den Ölzweig, sie attackieren einander, die Fetzen beziehungsweise die Federn fliegen. Die Botschaft dieser wundervoll strahlenden Vögeln ist übel und klagt die aktuelle Situation in vielen kriegsführenden Ländern an.

Nach außen reklamieren die Parteien und ihre politischen Vertreter und Vertreterinnen meist Friedfertigkeit und Friedenswillen. Aber wer von ihnen würde für einen sofortigen Frieden auf seine Macht und Gebietsansprüche verzichten? Diese beiden Friedenstauben jedenfalls nicht. „Keine der beiden will den Ölzweig aufgeben, keine will loslassen“, so drückt es Holger Weißflog im Gespräch aus. Er findet das entsetzlich und möchte mit solchen Bildern an die Vernunft der Menschen appellieren.

Mahnende Vögel (Berlin 2018; ©innerfields)

Ein anderes Thema visualisieren die Künstler von innerfields in einer eigenen Serie von Murals. Hier sind die Vögel ein Kontrastmittel, verweisen auf die Entfremdung der digital eingebundenen Menschen von ihrer natürlichen Umwelt. Die Gefiederten mahnen nach dem Motto: Schaut uns an! Richtet euer Augenmerk auf uns!³
Zwar sind Tauben und Haussperlinge den technokratischen Großstadtbewohnern ganz nah – sie leben mit ihnen unter demselben Dach oder hocken wie hier an der Hausfassade –, aber sie werden wenig beachtet. Übermächtig ist die Konkurrenz von Smartphone und Co.

Wie alles begann

Die Faszination, die Murals mit Vogelmotiven heute auf mich ausüben, entstand bereits vor über zehn Jahren, und zwar in Rotterdam. Damals fiel mir beim Besuch des Kuturinstituut Melly (damals: Witte de With Center for Contemporary Art), dieses Wandbild an der gegenüberliegenden Fassade auf. Es ist von Robert Rost signiert. – Ich fand das Mural in seiner Vielgestaltig mit den landenden Kranichen, mit der Elster samt glitzerndem Ring im Schnabel und der Frage: „Sam will you marry me“ einfach umwerfend – und finde das bis heute.

Wer dann noch bemerkt, wie sich die Fahrräder der „Fahrradnation Niederlande” und die massiven Müllbehälter in dieses Bild einfügen – statt zu stören –, muss eigentlich begeistert sein und wie ich das Augenmerk beziehungsweise die Kamera darauf richten.

Fabelhaftes Wandbild (Rotterdam 2015)

Meine Begeisterung hatte jedenfalls Folgen. Bei meinem Elternhaus in Bremerhaven stand eine Renovierung des Fassade an und mir war klar: Das geht nicht ohne Wandbild. Und nicht ohne Vögel. Bald stieß ich über Freundschaften auf das Team innerfields und konnte sie für einen Trip nach Bremerhaven gewinnen. Und nicht nur das. Sie wurden unverzüglich aktiv.

Das gewählte Motiv entsprang ihrer Serie von Murals, die der digital beherrschten Welt eine naturnahe und menschlichere Welt thematisch entgegensetzen: Hier das Smartphone und dort Möwen, die sich bei „Des Fischers Frau“ als Brieftauben betätigen.

Als das Wandbild entstand, haben Jakob T. Bardou, Holger Weißflog und Veit Tempich noch fast ausschließlich mit Spraydosen gearbeitet. Heute sind Bardou und Weißflog als Duo weltweit malend unterwegs.³ Erst kürzlich wurde ihre Kunst mit einer Briefmarke der Deutschen Post geehrt – einem Postwertzeichen zu 1.80 € in der Serie Streetart..

Fassade: Spraydosen (innerfields 2016)

Abschließend noch das:

Die Spraydose ermöglicht es, wunderbare Schattierungen auf grobe Wände zu bringen – wie das im Gesicht der Fischersfrau zu sehen ist. Großflächige Wandgemälde zu sprayen, ist allerdings nicht sonderlich umweltfreundlich und schon gar nicht gesundheitsfördernd.

Darum greifen innerfields zwar bei feinen Schattierungen weiterhin zur Spraydose, sie arbeiten aber ansonsten mit den üblichen Fassadenfarben und mit erprobtem Handwerkszeug wie Pinsel, Rolle, diversen Bürsten usw.

Die Umstellung hat auch einen ganz praktischen Grund: An gesprayten Wandbildern nagt der Zahn der Zeit und vor allem das UV-Licht. Die mit Fassadenfarben gemalten Murals sind hingegen stabiler.

Wer künftig – oder schon längst – sein Augenmerk auf „künstliche Vögel“ im städtischen Umfeld oder ländlichen Gebieten richtet, dürfte daran viel Freude haben. Und etwas Patina auf dieser Form von Kunst kann auch nicht schaden.

Kraniche in Brandenburg: Spuren der Zeit auf gespraytem Bild

 

¹ Mittlerweile könnte es hier auch schon ganz anders aussehen, denn das Umfeld wird touristisch erschlossen und mein Besuch ist vier Jahre her.
² Der Anglizismus hat seine Wurzeln im Lateinischen (murus, muri = Wand, ars, artis = Kunst beziehungsweise Kunsthandwerk).
³ Dazu meine Publikation: Mehr als eine Augenweide (Der Falke, 2, 2025, S. 34-39) und in diesem Video auf youtube. Innerfields sind auch auf instagram.

Liebe Fans meiner Fotos, ich freue mich, wenn euch das eine oder andere Foto so gefällt, dass ihr es von meiner Website herunterladen möchtet. Allerdings sind alle mit ©Copyright geschützt. Darum fragt mich bitte per E-Mail vor jedem Download. Elke Brüser

4 Kommentare

  1. Herzlichen Dank für diese tolle Sammlung von Vogelbildern!
    Es ist ein Genuss sie zu betrachten!
    Und eine schöne Ergänzung für Ihre wunderbaren Vogelfotos!
    Jutta

    Antworten
    • Das freut mich, dass euch der Blogpost über die „unechten“ Vögel gefällt. Ich war mir nicht sicher, ob das Thema gut ankommt. Aber es lohnt wirklich, auf gemalte Vögel zu achten. Es gibt so viele Überraschungen …

  2. Liebe Elke, eine tolle Sammlung. Macht Lust, mal genauer hinzuschauen, wo man im Stadtbild noch Vögel entdecken kann. Und das Wandgemälde in Bremerhaven ist sehr gut gelungen.

    Antworten

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5 von 874 Kommentaren

Alle sind vollständig unter dem zugehörigen Blogbeitrag zu lesen.

  • Elke Brüser zu Treffen der LangbeinigenLieber Hubert, das ist eine wichtige Frage, aber ich weiß nicht, ob ich dazu Informationen bekomme. Aktuell weiß ich es nicht. Viele Grüße in Kranichland!
  • Hubert Pomplun zu Treffen der LangbeinigenMüllkippen (und Klärbecken) spielen eine wichtige Rolle beim Vogelzug für bestimmte Arten. Gibt es Forschungen zu der Frage, ob sich dort auch Infektionen verbreiten?
  • Elke Brüser zu Die Schnee-AmselHallo Nicole, das ist eine genetische Abweichung, die gut bekannt und verstanden ist. Die Vögel finden Partner und können sich fortpflanzen, sind aber auffälliger und werden eher von einem Greifvogel…
  • Nicole Hopf zu Die Schnee-AmselIch habe vor einer Woche einen Vogel vor unserer Haustür wild schimpfend wegfliegen sehen. Er war unregelmäßig schwarz-weiß gefleckt und ich konnte ihn nicht zuordnen. Sonst bin ich recht fit, mit dem…
  • Elke Brüser zu Erpellocken und BrückenmusterDanke für deinen Kommentar. Es ist natürlich wichtig, dass er auch eine Art Sinnesorgan ist. Ich werde das in der Fußnote ergänzen.

Birding

Du ahnst es vielleicht schon: Im Wort Birding steckt der englische „bird“. Unter Vogelfreunden ist das ein Schlagwort für die Beobachtung der gefiederten Tierwelt – im Feld, wie man so schön sagt. Also draußen. Ein paar Anmerkungen dazu findest du → hier.

Frau mit Fernglas beobachtet etwas in der Ferne

Mit Fernglas und Kamera auf Vogel-„Jagd“ zu gehen, ist mancherorts geradezu ein Sport und von Wetteifer geprägt. Ich halte aber wenig davon, möglichst viele und auch seltene Arten aufspüren zu wollen, um sie akribisch in Listen zu erfassen. Mein Ding ist: stehen bleiben, lauschen und schauen, was Tiere so treiben.

Textes en français

Si cela t’intéresse: Ma chère amie Annie Riou a traduit quelques articles du blog en français. Et depuis 2023 Juliette Rakei, étudiante de la zoologie à Berlin et bilingue, fait des traductions. Merci! Tu les trouves ici.

Vogel des Jahres

Am Rand von Feldern, einem Teich und dörflicher Umgebung steht etwas erhöht ein grau-brauner hühnerartiger Vogel.

2026 Das Rebhuhn

Drei dunkle Hausrotschwänze in einer Grafik. Links der weibliche Vogel rechts davon der männliche, beide mit roten Schwanzfedern. Der männliche Vogel ist an weißen Federn am Kopf und auf den Flügeln zu erkennen. Ganz rechts auf der Grafik und neben den Eltern ein dunkelbraun-grauer Jungvogel.

2025 Der Hausrotschwanz

Zwei schwarz-weiße Vögel mit teils schillernden Flügeln stehen sich gegenüber, unter ihnen ein kleiner Jungvogel.

2024  Der Kiebitz

Zwei Braunkehlchen sitzen auf einer Distelblüte, es sind Männchen und Weibchen.

2023  Das Braunkehlchen

Ein Rotkehlchen hockt auf einem Ast und füttert mit einem Wurm, den es im Schnabel hält, einen Jungvogel.

2022  Das Rotkehlchen

Wiedehopf mit gesträubter Haube - Ausschnitt aus einer Grafik im "Naumann" Bd.IV

2021  Der Wiedehopf

Eine rosabrüstige Taube sitzt auf einem Ast und blickt mit ihrem roten Auge zu uns.

2020  Die Turteltaube

Vier Lerchenvögel, in der Mitte ein adultes männliches Tier mit kleiner Holle.

2019  Die Feldlerche

Männlicher und weiblicher Star im Frühjahr im Prachtkleid - mit weißen Tupfern auf schwarzem Grund - auf einen Zweig sitzend.

2018  Der Star

Ein Waldkauz sitzt auf einem Ast; kolorierte Zeichnung aus Brehms Tierleben.

2017  Der Waldkauz

Ein Waldkauz sitzt auf einem Ast; kolorierte Zeichnung aus Brehms Tierleben.

2016  Der Stieglitz

Seevogel des Jahres

Auf grünlichem Wasser schwimmt ein grau-weißer Vogel mit dunklem Hinterkopf und einer weißen Stirn.

2026  Die Zwergseeschwalbe

Drei schwarzköpfige Möwen im sogenannten Prachtkleid oder Brutkleid. In der Mitte steht die Lachmöwe mit orangerotem Schnabel und ebensolchen Beinen.

2025  Die Lachmöwe

Ein Waldkauz sitzt auf einem Ast; kolorierte Zeichnung aus Brehms Tierleben.

2024  Der Sterntaucher

Brandseeschwalbe mit schwarzem Schädel und Mähne steht auf einem Felsen am Meer.

2023  Die Brandseeschwalbe

Ein möwenartiger Vogel steht auf einem Felsstein im nordisch anmutenden Meer

2022  Der Eissturmvogel

Der Jahresseevogel 2021 als Zeichnung: Zwei Weißwangengänse mit weißer Stirn und weißer Kehle vor einem nordischen Meer mit steilen Felsen.

2021  Die Weißwangengans

Auf einem Felsvorsprung am Meer steht eine Fluss-Seeschwalbe mit deutlich schwarzer Schnabelspitze. Links eine Zwergseeschwalbe und hinter ihr eine Küstenseeschwalbe.

2020  Die Flussseeschwalbe

Eine schwarzweiß gemusterte Eiderente mit pfirsichfarbener Brust paddelt mit den Füßen im grünlich Meerwasser.

2019  Die Eiderente

Drei Sandregenpfeifer stehen am Meeresstrand. Links das Weibchen, rechts ein blasser gefärbter Jungvogel und in der Mitte das Männchen auf einem Stein. Jungtier

2018  Der Sandregenpfeifer

Vier Eisenten hocken auf Steinen im Wasser: großes männliches Tier mit brauner Brust, helleres weibliches Tier und zwei ebenfalls helle Jungvögel.

2017  Die Eisente

Drei Basstölpel in verschiedenen Altersstufen: weißes Baby, dunkler Jungvogel und weißer Altvogel mit gelblichem Kopf.

2016  Der Basstölpel

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